FUSSBALL-GRUPPENLIGA Aulatal, Eiterfeld und Hönebach zu Hause

Eiterfeld, Aulatal und Hönebach haben in der Gruppenliga je zweimal Heimrecht

Im Aufwind: Die SG Aulatal – hier links – will dem ersten Auswärtssieg auch den ersten Heimsieg folgen lassen.
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Im Aufwind: Die SG Aulatal – hier links – will dem ersten Auswärtssieg auch den ersten Heimsieg folgen lassen.

Erneut steht den Fußball-Gruppenligisten ein Doppelspieltag ins Haus. Die drei Teams aus der Region, Eiterfeld, Aulatal und Hönebach, bestreiten dabei ausnahmslos Heimspiele.

SG Eiterfeld/Leimbach

Mit zwei Heimspielen geht es für den Tabellenführer der Fußball-Gruppenliga, Gruppe 1, am Wochenende weiter: Am Freitag erwartet die SG Eiterfeld/Leimbach um 19 Uhr den RSV Petersberg – am Sonntag, 15.30 Uhr, ist dann der SV Bronnzell zu Gast.

Die Marschroute hat Trainer Ante Markesic bereits am Sonntag nach dem höchst souveränen 6:1-Kantersieg beim FV Horas ausgegeben. „Wir müssen so weiter machen“, bilanzierte der 51-Jährige nach dem dritten Sieg im vierten Saisonspiel. Die Eiterfelder sind somit noch immer ungeschlagen. Und Markesic sagt: „Wir haben in dieser Saison den besten Kader, seit ich hier bin.“ Vor allem in der Tiefe haben sich die Eiterfelder entsprechend verstärkt. Das ist auch darin ersichtlich, dass der Tabellenführer bislang die meisten Treffer aller zehn Teams der Gruppe 1 erzielt (15) hat und mit FT Fulda die wenigstens (3) hat hinnehmen müssen.

„Ich freue mich auf die beiden Heimspiele. Wir sind gut in die Saison gekommen und wollen das jetzt auch vor unseren Zuschauern bestätigen“, sagt Markesic. Er geht davon aus, dass seine Mannschaft das bisherige Level halten kann. „Wir bekommen immer mehr Sicherheit in unseren Abläufen. Wenn das so bleibt, werden wir eine gute Rolle spielen in dieser Saison“, meint der Ex-Profi. Zugute käme seinem Team auch die Dichte innerhalb des Kaders. „Alle wollen spielen und sind heiß. Das hebt das Niveau“, sagt er.

Sorin Leucuta fehlte zuletzt wegen einer Zerrung, ist aber auf dem Weg der Besserung. Auch Alexandru Moise war angeschlagen. „Wir werden nichts riskieren, denn wir haben genug Qualität im Kader“, sagt der Coach.

SG Aulatal

Die SG Aulatal spielt am Freitag gegen FT Fulda (19 Uhr/Oberaula) und am Sonntag ab 15.30 Uhr am selben Ort gegen Elters/Eckweisbach/Schwarzbach. Die Aulataler wollen dem ersten Auswärtssieg in Künzell den ersten Heimsieg folgen lassen. „Wir wollen den Schwung mitnehmen“, sagt Max Schuch. Doch das wird nicht leicht, denn am Freitag kommt mit FT Fulda einer der Favoriten auf den Titel nach Oberaula. Namen wie Jan-Henrik Wolf, Jan Schäfer, David Bettendorf oder die Müller-Brüder haben einen guten Klang. Schließlich haben sie schon Hessenliga und Verbandsliga gespielt. „Wir müssen höllsich aufpassen“, ergänzt Schuch.

Bei den Aulatalern hat der Auswärtssieg schon positive Spuren hinterlassen. Die Trainingsbeteiligung am Dienstag ging merklich nach oben. „Wir waren über 20 Mann“, erzählt Schuch und lacht. Mit dem Doppeltorschützen von Künzell, Neuzugang Jens Schmidt, sind die Aulataler vorn schwerer auszurechnen. Jetzt spielen neben Nils Fischer auch noch Fabian Wozniak und Sebastian Schuch, der oft aus dem offensiven Mittelfeld kommt. Dazu stößt auch Simon Hennighaus. Wozniak wird aller Voraussicht nach am Freitag fehlen. Ausfallen wird weiterhin auch André Honstein, der wegen der Roten Karte gegen Bronnzell vier Spiele gesperrt ist.

ESV Hönebach

Gleich zweimal genießt auch der ESV Heimrecht. Heute ab 19 Uhr gastiert der SV Horas auf dem Sportplatz an der Autobahn, am Sonntag, 15.30 Uhr, ist dann die TSV Künzell der Gegner. Über den ersten Gegner weiß Abteilungsleiter Bernd Noll nicht viel, nur dass der SV einige Akteure verloren habe, aber aufgrund hervorragender Nachwuchsarbeit über eine talentierte junge Mannschaft verfüge. Beim Sonntagsgegner Künzell hätte man nichts dagegen, mit dem gleichen Ergebnis wie im Oktober (3:1) vom Platz zu gehen. Mit zwei Auswärtssiegen und zwei Heimniederlagen zeigte der TSV bisher zwei Gesichter und sei daher schwer ausrechenbar. Ziel des ESV bleibt Platz fünf.

Hartmut Wenzel, Sascha Herrmann Und Thomas Becker

Gibt die Marschrichtung vor: Eiterfelds Trainer Ante Markesic.

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