DSC Dransfeld im Finale knapp bezwungen

Szene aus dem Endspiel: Spartas Hadir Zani (links; schoss beide Finaltore) und Keeper Florian Bors retten vor Dransfelds Ahmed Salou. Foto: Schröter

Dransfeld. Sparta Göttingen heißt der Sieger des ersten Hallenfußballturniers um den Rialto-Cup des DSC Dransfeld.

In einem packenden Endspiel setzte sich der in Bestbesetzung angetretene Bezirksligist hauchdünn mit 2:1 gegen die gastgebenden Dransfelder durch, die trotz dieser Niederlage somit ebenfalls einen tollen Erfolg errangen.

Das Finale, in dem sich die beiden besten Mannschaften des Turniers gegenüberstanden (siehe Artikel unten und Ergebnisse), war an Spannung kaum zu überbieten. Obwohl die Dransfelder am Endrundentag ohne Torwart auskommen mussten (Jonas Wolter war krank und Marcel Eisfeld privat verhindert) und sich Spielertrainer Benjamin Mielenhausen und Gerrit Bruns diesen Job teilten, waren sie ein völlig gleichwertiger Gegner. In einer Partei, in der sich beide Teams nichts schenkten, brachte Hadir Zani den Bezirksligisten aus Göttingen zunächst in Führung. Beinahe postwendend sorgte Sven Wiesner jedoch für den Ausgleich, der einen ins Spielfeld zurückprallenden Innenpfostenschuss von Sebastian Mielenhausen unter die Latte zimmerte. Als Hadir Zani die Spartaner drei Minuten vor dem Schlusspfiff mit seinem zweiten Endspieltreffer erneut in Führung brachte, warfen die Hasenmelker alles nach vorne und erarbeiteten sich noch mehrere Großchancen. Sowohl der nun ins Sturmzentrum vorgerückte Benjamin Mielenhausen als auch Ahmed Salou scheiterten jedoch an Sparta-Keeper Florian Borrs. Am Ende stand somit ein Sieg Spartas zu Buche, der zwar etwas glücklich war, der aber dennoch in Ordnung ging.

„Auch wenn wir das Endspiel vor eigenem Publikum natürlich gerne gewonnen hätten, bin ich mit dem Turnierverlauf sehr zufrieden“, freute sich Benjamin Mielenhausen. Die Tatsache, dass er nicht nur mit der Mannschaft, sondern auch persönlich knapp an einem Sieg vorbeigerauscht war, schmälerte diese Freude ein wenig. Im Kampf um die Torjägerkanone musste der DSC-Spielertrainer mit 14 Turniertoren lediglich Spartas Erson Saciri den Vortritt lassen, der es auf 15 Treffer gebracht hatte.

Zufriedenheit herrschte am Ende nicht nur beim Dransfelder Team, sondern auch bei den Organisatoren. „Mit rund 700 Zuschauern an allen drei Turniertagen war der Rialto-Cup genauso gut besucht wie der Indoor-Cup im Januar“, freute sich Christopher Worbs, der das Turnier zusammen mit der Kreisliga-Mannschaft auf die Beine gestellt hatte (siehe „Drei Fragen“). Sein spezieller Dank ging an die Schiedsrichter Andreas Kühn, Sebastian Lehne, Erdal Bilenler, Karl-Heinz Seute und Wolfgang Rübenach, die an allen drei Tagen mit ihren „sehr guten Leistungen“ maßgeblichen Anteil daran gehabt hätten, dass die Spiele zumeist sehr fair über die Bühne gegangen seien. Der DSC freut sich auf 2016.

Von Per Schröter

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