Fußball-Oberliga: Northeims Kevin Eckert vor Eintrachts Auftritt in Uelzen kämpferisch

„Drei Punkte müssen her!“

Zu spät gekommen: Eintrachts Hamoudi Alawie (r.) verpasst im Hinspiel gegen die Teutonen den Ball, weil der Uelzener Spieler einen Schritt schneller war. Hinten sieht Northeims Kevin Eckert zu. Foto: osx

Northeim. Kann der FC Eintracht Northeim den guten Jahres-Anfang in der Fußball-Oberliga Niedersachsen mit dem 1:1 beim SV Drochtersen/Assel vom vergangenen Wochenende am kommenden Sonntag bei Teutonia Uelzen bestätigen? Ein Punkt oder sogar drei wären im Kampf um den Klassenerhalt in diesem Keller-Duell äußerst wichtig.

Wenn der Drittletzte (Northeim) mit bisher zwölf Punkten beim Vorletzten (Uelzen) mit lediglich zehn Zählern antritt, geht es mit Sicherheit nicht um einen Schönheitspreis. „In den nächsten Wochen müssen Punkte her“, sagt Eintrachts Teammanager Hartmut Denecke unmissverständlich. Den Anfang dazu können die Rot-Gelben bei den Teutonen machen.

Die Uelzener, die sich in der Aufstiegsrunde unter anderem gegen die SVG Göttingen durchsetzten, fuhren erst zwei Siege ein. Zuhause gab es einen 3:0-Erfolg gegen Arminia Hannover, auswärts gewann das Team mit 3:2 beim noch gänzlich sieglosen Schlusslicht Güldenstern Stade. Hinzu kamen noch vier Unentschieden: Im heimischen Sportpark gegen Oldenburg (2:2), Drochtersen (1:1) und am vergangenen Wochenende gegen den TSV Ottersberg (1:1) sowie ein Remis beim VfL Osnabrück. Weitaus weniger erfreulich dürften aus Teutonia-Sicht die bereits sechs Heimniederlagen sein.

Inzwischen hat es bei den Uelzenern, die Oberliga-Torschützenkönig Danny-Torben Kühn weiter in ihren Reihen haben, auch einen Trainerwechsel gegeben. Ex-Bundesliga-Profi Ralf Sievers (früher Eintracht Frankfurt) hat Achim Otte abgelöst, der bei Uelzens 0:4-Pleite im Gustav-Wegner-Stadion wegen einer Bauch-Notoperation fehlte.

Keine personellen Probleme

„Nach unserer Negativ-Serie war das 1:1 in Drochtersen ein guter Start“, sagt Eintrachts Kevin Eckert. Und der „Sechser“ im Team von Coach Lutz Lillig zeigt sich ebenso energisch wie entschlossen: „In Uelzen müssen einfach drei Punkte her, wenn man in der Oberliga bestehen will.“ Er verweist darauf, dass man die Teutonen bereits im eigenen Stadion geschlagen habe und vertraut jetzt weiter den eigenen Qualitäten. „Wir müssen sie nur endlich mal über das gesamte Spiel zeigen.“

Zu Eintrachts Stabilität trugen schon am vergangenen Wochenende die Comebacks von Torhüter Dominik Hillemann und Abwehrspieler Sebastian Marx bei. „Die beiden haben eine gute Leistung gebracht, das lässt hoffen“, sagt Kevin Eckert über seine Teamgefährten. Personelle Probleme gibt´s nicht. (azx)

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