FSV Dörnberg siegt 2:0

Vorbereiter und Vollstrecker: Martin Stück (rechts), hier im Zweikampf mit dem Bad Hersfelder Julian Wehner, bereitete das 1:0 vor und wickelte mit dem 2:0 die drei Punkte für Dörnberg endgültig in trockene Tücher. Foto: Michl

Dörnberg. Erfolgreicher Start ins Restprogram der Fußball-Verbandsliga Nord: Unter Neutrainer Bernd Hüter gelang dem FSV Dörnberg ein 2:0 (1:0)-Erfolg gegen den SVA Bad Hersfeld. Als nach dreiminütiger Nachspielzeit der souverän leitende Unparteiische Jörn Becker aus Grünberg die Partie im Dörnberger Bergstadion abpfiff, ging denn auch bei den FSV-Akteuren und ihren Fans die Post so richtig ab.

Mit dem Sieg schöpfte der Tabellenvorletze wieder Hoffnung im Überlebenskampf und zogen die Lullusstädter mit in den drohenden Abstiegsstrudel.

Gästetrainer Ante Markesic war die Enttäuschung über die Nullnummer natürlich im Gesicht abzulesen: „Meine Mannschaft hat alles gegeben, sich über weite Strecken ein optisches Plus und hochkarätige Chancen erarbeitet, ohne dafür aber belohnt zu werden. Bei uns ist momentan einfach der Wurm drin.“

FSV-Coach Bernd Hüter dagegen hatte allen Grund zur Freude: „Meine Jungs haben alles gegeben, haben sich strikt an die taktische Marschroute gehalten, sind kämpferisch über sich hinausgewachsen und haben in den entscheidenden Momenten für die Gäste tödliche Konter gesetzt. Deshalb geht unser Sieg auch voll in Ordnung.“

Fast eine halbe Stunde lang passierte eigentlich so gut wie gar nichts auf dem Kunstrasen. Beide Teams beschränkten sich auf Sicherheitsfußball pur und lauerten auf Fehler des Gegners. Einen solchen nutzte Martin Stück, zirkelte den Ball mit einer Maßflanke exakt auf den Kopf des völlig allein gelassenen Dominik Lüdtke (25.), der mit einem Kopfballtorpedo SVA-Schlussmann Witold Sabela keine Abwehrchance ließ - da hieß es 1:0. Nun erst machten die Lullusstädter Dampf, haderten mit dem Schicksal, traf Marcel Ludwig doch nur den Pfosten und Julian Wehner (45.) verfehlte das Ziel um die sprichwörtliche Papierbreite. Dazwischen bewahrte Keeper Sabela mit jeweiliger Glanztat bei Schüssen von Lüdtke und Stück sein Team vor einem höheren Rückstand.

Direkt nach der Pause hätte Andreas Schulze (46.) den Sack zumachen können, verzweifelte jedoch wie auch bei kluger Kontertaktik Florian Müller (64., 70., 82.) im Dreierpack an Torwart Sabela. Der Schlusmann musste sich dann aber doch noch geschlagen geben: Denn Dennis Dauber leitete einen erneuten Konter wie aus dem Lehrbuch ein, bediente Martin Stück (88.), der mit dem 2:0 schlussendlich alle Zweifel beseitigte.

Von Reinhard Michl

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das alte HNA-Login anmelden.

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.