Fast 50 Reiter nehmen an Fortbildung des Kreisreiterbundes in Korbach teil

Dressur aus neuem Blickwinkel

So geht es: Dr. Carsten Munk (links) und Anna-Julia Schröder (Nieder-Waroldern) beim Lehrgang des Kreisreiterbundes. Foto: zmp

Korbach-Lelbach. Eine Trainerfortbildung stand am Samstag in der Reithalle des Reitvereins St. Kilian Lelbach auf dem Programm. Dem Kreisreiterbund Waldeck-Frankenberg war es gelungen, mit Dr. Carsten Munk einen renomierten Referenten zu verpflichten.

Seit dem Ende der 70er Jahre hat sich Munk dem Dressursport verschrieben und ritt erfolgreich bis zur Klasse S. Seit 2008 ist er als Leiter des Fachausschusses Basis- und Aufbauprüfungen im Vorstand der Deutsche Richtervereinigung (DRV) tätig. Dazu ist er seit 2007 Vorsitzender des Verbandes Kurhessen-Waldeck und Mitglied des Dressurausschusses.

Sein Seminar in Korbach stand unter dem Motto „Eine A- bis L-Dressur aus Sicht eines Richters“. Anwesend waren mehr als 30 Trainer und mehr als 20 weitere Pferdesportfreunde. Die knapp sechsstündige Fortbildung war unterteilt in Theorie- und Praxis mit praktischen Vorführungen.

In Lelbach erlebten die Reiter eine Dressur aus einem neuem Blickwinkel – aus Sicht eines Richters. „Bei einem Wettkampf gibt es da doch immer wieder mal heisse Diskussionen“, wusste Sportwart Jochen Hess zu berichten - der Frankenberger vertrat den Kreisreiterbund in Lelbach.

„Doch die Gefühle eines Reiters für seine Leistungen können durchaus täuschen“, gibt Hess zu bedenken. Deshalb war es für den Kreisreiterbund einmal wichtig, „etwas mehr Klarheit und Transparenz hineinzubringen, wie sich eine Note zusammensetzt“.

Wie gefragt ein solcher Lehrgang ist, zeigt die Tatsache, dass am Samstag Trainer aus dem Raum Frankfurt und auch Alsfeld anreisten. (zmp)

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