Gruppenliga-Spiel in Weidenhausen abgesagt – Wolfsanger heute gegen VfL

Dritter Verdachtsfall bei KSV-Reserve

Zwei Fußballer des KSV Hessen und des VfL Kassel kämpfen um den Ball
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Enges Duell: Kevin Bannenberg (KSV, rechts) ist vor dem VfLer Yannik Billing am Ball.

Am Mittwochabend hätte die Reserve des KSV Hessen Kassel in einem Nachholspiel der Fußball-Gruppenliga 2 bei der Reserve des SV Weidenhausen antreten müssen. Doch wegen des jetzt schon dritten Corona-Verdachtsfalles bei den Junglöwen in dieser Saison wird daraus erneut nichts.

Mittlerweile ist es bereits die vierte Absage, die das Team von Trainer Thorsten Hirdes betrifft. Wir beleuchten die Situation.

Nachdem zu Beginn der Spielzeit die selbst hochgesteckten Erwartungen mit nur einem Punkt aus drei Spielen nicht erfüllt werden konnten, legte das Team dann aber los, feierte vier zum Teil deutliche Erfolge und spielte einmal Unentschieden und konnte getrost in der Tabelle wieder nach oben schauen. Im Spitzenspiel gegen Kaufungen setzte es dann aber eine 0:1-Niederlage.

Die nächste Partie gegen Reinhardshagen am 14. Oktober musste abgesagt werden, weil ein Mitglied des Teams Kontakt zu einer Person hatte, die in Kontakt mit einem positiv Getesteten stand. Ergo fand auch kein Trainingsbetrieb statt. Am Ende gab es keinen positiven Fall im Team.

Nach einer Trainingseinheit vor der Partie am 18. Oktober in Weidenhausen nun das gleiche Spiel: Wieder hatte eine Person Kontakt zu einer Person, die sich in der Nähe einer positiv getesten Person befunden hatte. Und wieder hatte dies keine Auswirkungen auf die Fußballer des KSV Hessen. Eine Woche später nun stand am vergangenen Sonntag das Spiel gegen Vellmar II an, und die Geschehnisse wiederholten sich zum dritten Mal. Am Montag ordnete das Gesundheitsamt schließlich einen Test an, der noch am selben Tag durchgeführt wurde. Mit einem Ergebnis ist nicht vor Mittwochnachmittag zu rechnen. Die Partie am Abend musste damit also abgesagt werden.

„Hoffentlich ist niemand betroffen“, sagt Trainer Hirdes. Und weiter: „Wenn wir Glück haben, dürfen wir vor dem Spiel gegen Rothwesten kommenden Sonntag noch einmal trainieren. Wann wir mal wieder in einen Rhythmus kommen, steht in den Sternen.“

Zu der Frage, ob es eine Bedeutung hat, dass der KSV besonders betroffen ist, sagt Hirdes: „Das hat nichts mit dem Verein, eher mit dem Umfeld, aus denen die Personen kommen, zu tun.“ Was in jedem Fall feststeht: „Alle bisher Betroffenen haben oder hatten keinen Kontakt zur Regionalliga-Mannschaft“, sagt Hirdes.

Zu einem Nachholspiel des 8. Spieltags empfängt indes am Mittwoch ab 19 Uhr der TSV Wolfsanger an der Fuldatalstraße den VfL Kassel. Der Verein informierte im Vorfeld die Gäste aus Kirchditmold, nicht mit mehr als 15 Zuschauern anzureisen, um die Hygienerichtlinien einzuhalten.

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