1. Startseite
  2. Sport
  3. Regionalsport

Ein Abenteuer in Schweden: SVR-Handballjugend war bei „Lundaspelen“ mit dabei

Erstellt:

Von: Maurice Morth

Kommentare

Hatten eine tolle Zeit in Schweden: die Jugendspielerinnen des SV Reichensachsen samt ihrer Betreuer.
Hatten eine tolle Zeit in Schweden: die Jugendspielerinnen des SV Reichensachsen samt ihrer Betreuer. © SV Reichensachsen

In Schweden findet alljährlich eines der größten Hallenhandballturniere der Welt statt. Mit dabei war in diesem Jahr auch der SV Reichensachsen.

Reichensachsen/Lund – Eine Luftlinie von knapp 550 Kilometer trennen Reichensachsen und die schwedische Universitätsstadt Lund. Bereits seit 1978 wird dort im Süden des Landes mit den „Lundaspelen“ eines der größten Hallenhandballturniere der Welt ausgetragen.

Unter den knapp 650 Teams, 7800 Sportlern und Sportlerinnen aus über zehn Nationen war in diesem Jahr auch eine Delegation des SV Reichensachsen – starke 40 Jugendspielerinnen und neun Trainer an der Zahl, die fünf wohl unvergessliche Tage erlebten.

Die Reise

Bereits um 6 Uhr ging es am zweiten Weihnachtsfeiertag für die Reisegruppe los. Mit dem Bus nach Fehmarn-Puttgarden, von dort mit der Fähre nach Rødby, ehe es auf der Straße weiter durch Dänemark und über die Öresund-Brücke nach Schweden ging. „Zehn Stunden hat es gedauert, es war aber total angenehm“, berichtet Trainerin Carolin Heckmann.

Starker Ausblick: die A-Jugend in Malmö vor der sich links abzeichnenden Öresund-Brücke.
Starker Ausblick: die A-Jugend in Malmö vor der sich links abzeichnenden Öresund-Brücke. © SV Reichensachsen

Viel Zeit zum Verschnaufen blieb aber nicht: Nach einem kurzen Essen, passend mit traditionellen Hotdogs und Knäckebrot, ging es am Abend direkt zur Eröffnungsfeier. „Das war direkt mega. Alle Teilnehmer wurden gefeiert, es gab einen Einmarsch der Teilnehmernationen“, so Heckmann.

Das Turnier

„Dass sportlich nicht so viel gehen wird, das war uns vorher klar, denn in den skandinavischen Ländern wird ganz anders Handball gespielt. Mit der dort bereits früh trainierten defensiven Abwehr kamen unsere Teams nicht so klar, noch dazu merkst du, dass ab 16 Jahren bereits mit Harz gespielt wird“, so Carolin Heckmann zu den Unterschieden im Vergleich zur Handballausbildung in Deutschland.

Sportlich gefordert: die B-Jugend des SV Reichensachsen (Jahrgang 2006).
Sportlich gefordert: die B-Jugend des SV Reichensachsen (Jahrgang 2006). © SV Reichensachsen

Dennoch sei es ein tolles Erlebnis gewesen, sich mit internationalen Spielerinnen zu messen – für die A-Jugend unter anderem mit Spielerinnen, die bereits Champions League spielten – auf Englisch auszutauschen, andere Gepflogenheiten kennenzulernen und vor einer großen Fankulisse zu spielen (Platzierungen nach der Gruppenphase: G13 (5.), G14 (3.), G16 (4.), G19 (5.).

„In der Zwischenrunde sind dann leider alle unsere Teams ausgeschieden, aber die gesammelten Erfahrungen, die konnte ihnen sowieso keiner mehr nehmen“, so Heckmann.

Das Miteinander

Generell habe die Jugendabteilung eng zusammenrücken müssen, denn untergebracht waren alle bei einem solch riesigen Turnier in Klassenräumen einer Schule in Lund.

„Die einen haben auf einer Luftmatratze geschlafen, die anderen haben gleich ein Feldbett mitgebracht“, berichtet Heckmann. Das Leben auf engem Raum habe dazu geführt, dass alle in der Vereinsgemeinschaft enger zusammengewachsen seien.

Sightseeing war ebenfalls drin: die C-Jugend vor dem Dom in der Universitätsstadt Lund.
Sightseeing war ebenfalls drin: die C-Jugend vor dem Dom in der Universitätsstadt Lund. © SV Reichensachsen

Ein besonderer Dank für das Erlebte gelte Lutz Sölter, der bereits vor vielen Jahren einmal im schwedischen Lund mit dabei war. Er brachte laut Heckmann die Idee beim SV Reichensachsen ein und kümmerte sich auch um einen reibungslosen organisatorischen Ablauf.

Auch interessant

Kommentare