Fußball

Torhüter Kirbus wechselt nach Petersberg

Spielt jetzt für Petersberg: Keeper Christian Kirbus (rechts)
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Spielt jetzt für Petersberg: Keeper Christian Kirbus (rechts)

Zehn Jahre lang war Torhüter Christian Kirbus bei Britannia Eichenzell eine Konstante: Jetzt wechselt der 34-Jährige, der aus Haunetal-Wehrda stammt, zum RSV Petersberg.

Dort tritt er in die Fußstapfen von Marco Motzkus, der mit 42 Jahren die Schuhe wohl endgültig an den Nagel gehangen hat. Dass Kirbus Eichenzell verlässt, hat gleich mehrere Gründe. Zum einen haben viele seiner alten Freunde wie Jan-Friedrich Meister, Benedikt Müller, Dominik Schlag oder Martin Kriwoschein entweder aufgehört oder den Verein verlassen.

Zum anderen wollte er auf Dauer auch kein Wechselspiel zwischen den Pfosten mitmachen. Kirbus sollte sich mit dem sieben Jahre jüngeren Marcel Röder zwischen den Pfosten alle zwei Spiele abwechseln, weil er nicht alle Trainingseinheiten mitmachen konnte. Coach Heiko Rützel will aber, dass auch die Torhüter immer im Training sind. Im vergangenen Jahr war dies für ihn beruflich bedingt nicht möglich, da er oft in Frankfurt war. Kirbus ist IT-Manager bei der Bahn und in der Zentrale im Rhein-Maingebiet für mehrere Projekte zuständig.

Seine Entscheidung, den Verein zu wechseln stand schon vor der Corona-Pandemie in Deutschland fest. Da war noch nicht klar, dass Eichenzell (14. der Verbandsliga) die Klasse halten würde. „Ich hab’ den Wechsel nicht von der Liga abhängig gemacht“, sagt er. Da er derzeit im Homeoffice arbeiten kann, ist er nicht mehr soviel in Frankfurt, kann also auch in der Woche wieder ins Training kommen.

Eichenzell hat aber sofort Ersatz für Kirbus bekommen. Sein Nachfolger bei den Britannen ist Hans-Peter Schwarz, der früher auch einmal bei Eiterfeld zwischen den Pfosten stand und über Schlitzerland und die Kasseler Vereine BC Sport und Hermannia sowie über Barockstadts Reserve kam.

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