21. Bad Hersfelder Lollslauf

Bambini glückt erfolgreicher Start

Glücklich im Ziel: Diese kleine Läuferin wird vom Papa gleich in den Arm genommen.
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Glücklich im Ziel: Diese kleine Läuferin wird vom Papa gleich in den Arm genommen.

In zahlreiche heitere Gesichter ließ sich gestern im Bad Hersfelder Kurpark blicken: Bei den kleinen Startern hat der erste „Corona-Lollslauf“ für Begeisterung gesorgt und auch die Organisatoren waren völlig zufrieden.

„Der Testlauf ist geglückt“, sagte Heide Aust von der Sportagentur Speed, die auch in diesem Jahr für die Organisation des Wettbewerbs verantwortlich ist. Man könne den Tag auch als eine Art Generalprobe für die kommenden fünf Wochenenden sehen – zugleich sei es für die jüngsten Läufer aber eine schöne Veranstaltung gewesen. „Wenn man die Kleinen so gesehen hat mit ihrem Strahlen im Gesicht und ganz stolz mit Eltern und Geschwistern“, erzählte Aust. „Da hat sich das heute absolut gelohnt.“

34 Läufer der Jahrgänge 2015 und 2016 traten gestern an, um die 500-Meter-Runde im Kurpark zu absolvieren. Ein Großteil von ihnen ging bereits am Vormittag auf die Strecke, der Rest dann am Nachmittag nach der Mittagspause. Kurz nach 14 Uhr war es auch für die vierjährige Emily Schulz aus Bad Hersfeld soweit, die gemeinsam mit Papa Markus ihre Runde drehte. Zunächst feuerte sie noch ihre Freundin Luisa an, im Ziel durfte sie sich dann selbst bejubeln lassen: Eltern, Helfer und Maskottchen Lola spendeten lautstarken Applaus und taten alles dafür, dass zumindest ein wenig Lollslauf-Atmosphäre herrschte.

Mit 37 Paaren helfender Hände kümmerten sich das Orga-Team des SC Neuenstein und zahlreiche Freiwillige darum, dass alles reibungslos lief und die Hygienevorgaben eingehalten werden konnten. Getrennter Start- und Zielbereich, eine separate Startnummernvergabe, zwei Minuten Abstand zwischen den aufeinander folgenden Läufern: Das Konzept für die Veranstaltung ist von vorn bis hinten durchdacht und konnte zur Freude von Heide Aust zu 100 Prozent eingehalten werden.

Froh war auch Olaf Podszuweit, der Leiter des Lollslauf-Orga-Teams. „Sowohl mit dem Ablauf als auch beim Aufbau hat alles gut geklappt, da haben wir denke ich organisatorisch alles richtig gemacht“, sagte er. Bereits morgens um sieben wurde mit dem Herrichten des Kurparks begonnen, etwa zwei Stunden später sei man startklar gewesen.

Natürlich habe man in diesem Jahr „Lollslauf einmal anders“, gab Podszuweit zu. Die Atmosphäre, die vielen Zuschauer - all das sei jetzt logischerweise doch sehr begrenzt und daher nicht mit den letzten Jahren zu vergleichen. Den Teilnehmern merke man jedoch an, dass angesichts des Events Freude und Dankbarkeit herrsche und entsprechend sei auch er zufrieden.

Von Kristina Marth

Tempo, Tempo: Einzeln und im Abstand von zwei Minuten gingen die Kinder auf die Strecke.
Lola drückt die Daumen: Die vierjährige Emily Schulz läuft mit Papa Markus an der Hand im Ziel ein.

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