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Ein ganz, ganz wichtiges Heimspiel: SVR empfängt TG Rotenburg zum Kellerduell

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Von: Maurice Morth

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Wird die Partie so umkämpft wie das Hinspiel? Hier versuchen Sophie Hohmann (links) und Lisa Weiner (rechts) vom SVR Rotenburgs Stefanie Deringer zu stoppen.
Wird die Partie so umkämpft wie das Hinspiel? Hier versuchen Sophie Hohmann (links) und Lisa Weiner (rechts) vom SVR Rotenburgs Stefanie Deringer zu stoppen. © Alicia Kreth

Ein ganz, ganz wichtiges Heimspiel steht den Handballdamen des SV Reichensachsen in der Landesliga bevor: Gegen die TG Rotenburg muss morgen im Kellerduell gepunktet werden.

Reichensachsen – Von einem Endspiel zu sprechen wäre zu diesem Zeitpunkt der Saison sicherlich noch etwas verfrüht, viel fehlt aber nicht dazu, um das Kellerduell zwischen dem SV Reichensachsen und der TG Rotenburg in der Handball-Landesliga der Damen am morgigen Sonntag, 27. Februar, (Anwurf in Reichensachsen: 16 Uhr) exakt so zu bezeichnen. Die Wichtigkeit des Spiels liegt auf der Hand:

Der Vorletzte SVR trifft auf den Tabellenletzten TGR – für beide Mannschaften ist bereits jetzt ein Platz in der Abstiegsrunde reserviert, die Punkte werden also mitgenommen.

Trainer Meinl: „Glaube, wir sind im Tempospiel besser“

Im Hinspiel siegten die Damen der TG Rotenburg mit 21:18 (12:11) und holten ihre einzigen beiden Pluspunkte in dieser Saison. SVR-Trainer Matthias Meinl hat aus dem Aufeinandertreffen Ende November seine Lehren gezogen: „Wir hatten im Hinspiel im Positionsangriff überhaupt keinen Druck, unsere 18 Tore zeigen, wie wenig zufriedenstellend die Leistung war.“

Es gelte gegen die Rotenburgerinnen sowohl eine hohe Durchschlagskraft mitzubringen als auch ein hohes Tempo zu gehen, um sie zu schlagen. „Wenn wir das abrufen, dann glaube ich, dass wir im Tempospiel stärker als sie sind“, so Meinl.

Aufpassen auf Christina Stiefel

Achten müsse sein Team bei der TGR vor allem auf die starke Rückraumspielerin Christina Stiefel, die in sieben Spielen 56 Tore erzielte und die Torschützenliste anführt. „Ihre Schlagwürfe müssen wir unbedingt blocken und eng dran sein“, so Meinl.

Dazu kommt mit Michelle Horn eine Spielerin, die im Rückraum ebenfalls für Unruhe sorgt und schon im Oberligateam der SG 09 Kirchhof auflief sowie mit Laura Weidemann eine Torfrau, die die Reichensächserinnen im Hinspiel mit ihren Paraden zur Verzweiflung trieb.

Über den aufkommenden Druck vor der Partie macht sich Matthias Meinl keine Sorgen: „Die Stimmung in der Mannschaft ist gut und mit dem Druck müssen wir umgehen können, denn dafür spielen wir in der Landesliga. Es gibt am Sonntag keine Ausreden.“

Definitiv fehlen wird den Reichensächserinnen Alina Munk mit einer Schulterverletzung.

Hinweis: 240 Zuschauer sind in Reichensachsen zugelassen, es gilt die Regel 2G+, ein Mund-Nase-Schutz ist zu tragen.

(Maurice Morth)

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