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Lenerz fährt beim Saisonauftakt aufs Podest

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Von: Kristina Marth

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Die Rennfahrer Marcel Lenerz und Cedric Piro, die in Oschersleben Dritte wurden, sowie die erst- und zweitplatzierten Teams auf dem Siegertreppchen.
Überraschungserfolg: Marcel Lenerz (Zweiter von rechts) und sein Teamkollege Cedric Piro (rechts) landeten beim Saisonauftakt auf dem Podium. © ADAC

Großer Jubel bei Rennfahrer Marcel Lenerz und seinem neuen Team Piro Sports - Burg Zelem Foundation: Beim Saisonauftakt in der Motorsportarena Oschersleben ist ihnen direkt der Sprung aufs Podium geglückt.

Oschersleben –Ein Platz unter den besten Fünf sei super, hatte Marcel Lenerz vor dem ersten Rennwochenende gesagt. Und ein Platz unter den besten Fünf ist es gleich im ersten Rennen geworden. Mit dem Saisonauftakt der ADAC GT4 Germany ist der 24-jährige Ludwigsauer entsprechend zufrieden: In der Motorsportarena Oschersleben landete er am Samstag auf Rang drei. „Dass es direkt ein Podestplatz wurde, ist einfach gigantisch“, sagt er und lobt die super Leistung des gesamten Teams. „Und das in diesem Fahrerfeld, dem wohl stärksten überhaupt seit es die Rennserie gibt – mit solch einem Einstand hat wirklich niemand gerechnet.“

Schon beim freien Training am Freitag deutete sich an, dass man den Toyota GR Supra GT4 des Teams Piro Sports – Burg Zelem Foundation auf der Rechnung haben sollte. In der zweiten Session landete das Auto direkt auf Platz zwei – nur 0,002 Sekunden fehlten auf den Ersten. Das Qualifying am Samstag lief ebenso nach Maß: Im knapp 30 Fahrzeuge umfassenden Feld fuhr Lenerz die drittbeste Zeit und sicherte sich und Teamkollege Cedric Piro für das Rennen am Nachmittag einen Platz in Startreihe zwei. „Im Rennen konnte ich mich am Start direkt auf Position zwei vorschieben und bin dort dann bis zum Fahrerwechsel geblieben“, erzählt er. „Auch Cedric ist clever gefahren und hat es dann gut verwaltet“ – am Ende stand im Ziel Rang drei.

Der Sonntag verlief rein vom Ergebnis her weniger gut – wobei Lenerz auch hier eine starke Leistung zeigte. Im Qualifying am Morgen kam Cedric Piro noch nicht richtig in Fahrt und ging auf Startplatz 14 ins Nachmittagsrennen. Bis zum Fahrerwechsel rückte er vor auf Rang elf, worauf es Lenerz gelang, sich bis auf Position sechs vorzukämpfen. „Ich war dann am Fünften direkt dran, hatte dann aber leider drei Kurven vor Schluss ein technisches Problem“, berichtet er. Der Motor habe kein Gas mehr angenommen, der Grund dafür müsse noch herausgefunden werden.

So schaffte er es gerade noch so, auf Platz neun über die Ziellinie zu rollen – was seine Freude über das Wochenende jedoch nicht trübte: „Insgesamt waren wir vom Tempo her top dabei und ich freue mich auf die nächsten Rennen. Ich denke wir werden dieses Jahr noch einige Erfolge feiern können, es passt alles wirklich sehr gut zusammen.“ (Kristina Marth)

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