Tennis-Saison beginnt am Wochenende

Ein Quartett spielt auf Landesebene

Kehren nach zehn Jahren in die Gruppenliga zurück: Jens Thielbeer und die erste Mannschaft des TC RW Philippsthal.
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Kehren nach zehn Jahren in die Gruppenliga zurück: Jens Thielbeer und die erste Mannschaft des TC RW Philippsthal.

Auf Landesebene starten in dieser Saison wieder vier Mannschaften (2020: zwei, 2019: vier). Die Speerspitze bilden Bad Hersfelds Damen mit einem 60er-Aufgebot in der Hessenliga.

Hersfeld-Rotenburg - 2020 waren die Blauweißen zuletzt mit einer Damen 50 gemeldet, ein Ligabetrieb kam für die Bad Hersfelderinnen jedoch nicht zustande. Da es im vergangenen Jahr coronabedingt keine Absteiger gab und inzwischen alle Spielerinnen in der nächst höheren Altersklasse spielberechtigt sind, entschied sich der Verein, die Damen nunmehr als 60er-Team zu melden.

Der TSV Kalkobes schickt seine Herren 60 in der Verbandsliga ins Aufstiegsrennen. Und die müssen tatsächlich viel „rennen“, denn sie haben gleich acht Spieltage, um sich auszutoben. Nach zehn Jahren kehren die Philippsthaler Herren auf die Landesebene zurück und spielen wie zuletzt 2011 wieder in der Gruppenliga, nachdem sie im Vorjahr unangefochten die Bezirksoberliga-Meisterschaft feiern konnten. Für Philippsthals Sportwart Carsten Wiegand sind die bislang unbekannten Gegner nicht einzuschätzen: „Wir erhoffen uns einen Platz unter den Top 3.“

Ebenfalls in der Gruppenliga zurück ist Kalkobes - mit seinem jüngeren Team (Herren 50) - in der erfolgreichen Spielgemeinschaft mit Bad Hersfeld. 2018 hatten viele der Spieler für die Herren 40 zuletzt in der Gruppenliga gespielt. Auch die Nachbarn aus Eiterfeld sind auf Landesebene aktiv - mit einer Damenriege in der Verbandsliga.

2020 war eine durchwachsene Saison für die Damen-Spielgemeinschaft Bad Hersfeld/Oberaula/Sorga. Sportlich landete das Team im Mittelfeld - u. a. weil Mannschaftsführerin Carmen Kern zu selten die Stammspielerinnen zur Verfügung standen. Auch in dieser Saison muss Kern einige Ausfälle kompensieren. „Aber wir haben gute junge Spielerinnen dabei. Und mit Sophie Gobrecht kehrte eine erfahrene Spielerin zurück“, so Kern. Grundsätzlich wolle das Team das gute Ergebnis mit Platz 3 aus dem Vorjahr wiederholen. Favorit in der Liga könnte Bezirksliga-Aufsteiger BW Kassel sein. Die Nordhessen haben Hessenliga-erfahrene Spielerinnen in ihren Reihen und sich u. a. mit einer neuen Nummer eins (LK 3) verstärkt.

Der Traditionsverein hat mit den Herren I noch eine Mannschaft im Bezirks-Oberhaus. Deren Mannschaftführer Andreas Schaller sieht gute Chancen auf einen der vorderen Plätze. „Wir hätten auch nichts dagegen, aufzusteigen“, sagt Schaller. „Wir erwarten nix, hoffen das Beste und wenn wir absteigen, dann feiern wir eben eine Abstiegsparty“, so Schaller weiter. Neben den Blauweißen tummeln sich gleich zwei weitere Aufsteiger in der nur aus 5 Teams bestehenden Liga. Die Chancen auf den Klassenerhalt stehen gut. Zumindest anhand der Leistungsklassen sind keine besonderen Unterschiede zur Konkurrenz zu erkennen.

Mit Bad Hersfeld II, Kreisliga-Aufsteiger Johannesberg und Philippsthal II tummeln sich gleich drei heimische Vertreter in einer Bezirksliga. Rein nominell ist Beisheim am stärksten aufgestellt, aber deren jeweilige Aufstellung pro Spieltag im Vorjahr war deutlich schwächer. Insgesamt scheint in dieser Liga - ohne vermeintliche Übermannschaft - alles möglich. „Unser Saisonziel ist der Klassenerhalt“, erklärt Johannesbergs Kapitän Max Braun.

Von Mark Sleziona

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