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Ein Sieg, der Eintracht Baunatal Kraft gibt

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Von: Martin Scholz

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Linksaußen Felix Geßner war für Baunatal – hier in der Partie gegen Aue – wieder ein Leistungsträger.
Linksaußen Felix Geßner war für Baunatal – hier in der Partie gegen Aue – wieder ein Leistungsträger. © Andreas Fischer

Spätestens am Samstag sind die Drittliga-Handballer des GSV Eintracht Baunatal endgültig angekomen in der aktuellen Saison. Und zwar mit dem ersten Sieg im dritten Spiel. 32:29 (17:16) stand es am Ende in der Sporthalle Bruno Hinz beim SV Anhalt Bernburg.

Die Mannschaft von Trainer Dennis Weinrich etabliert sich damit im Mittelfeld und hat am kommenden Sonntag bei Grün-Weiß Werder erneut einen schlagbaren Gegner aus der unteren Tabellenhälfte im Programm. „Der Sieg in Bernburg gibt einfach viel Kraft. Man muss dann am Sonntag oder Montag nicht erst darüber nachdenken, was man vielleicht noch besser machen könnte“, sagte Weinrich nach dem Spiel in Sachsen-Anhalt.

Dort führten die Gastgeber in der umkämpften Partie nur in den ersten drei Minuten, bevor die Gäste aus Nordhessen das Ruder übernahmen. „Wir hatten einen guten Angriff und haben auch beim Bernburger Positionsangriff gut verteidigt“, sah Weinrich einen Schlüssel zum Erfolg.

Und dennoch: Das Spiel war hektisch und ein Baunataler Sieg keinesfalls sicher. Ein Grund dafür war das Bernburger Tempospiel, das die Eintracht immer wieder in Verlegenheit brachte. Vor allem in Gestalt einer Person: Nico Richter. Der Rechtsaußen des SV hatte am Ende des Spiels 13 Tore auf seinem Konto und stellte die Baunataler 6:0-Deckung immer wieder vor Herausforderungen. Dabei fielen seine Tore vor allem durch die Schnelle Mitte oder bei der Zweiten Welle. „Unsere Abwehr stand da meistens noch nicht richtig und unser 1:1-Spiel war nicht optimal“, sah Weinrich noch Verbesserungspotenzial.

Sonst war aber die Baunataler Abwehr auch dank Rückkehrer Phil Räbiger auf dem Posten. Der hatte zwar nur zwei Trainingseinheiten hinter sich, musste aber bereit Mitte der ersten Halbzeit Fynn Reinhardt und Jan-Erik Kleinschmidt entlasten.

In der zweiten Halbzeit übernahm dann Moritz Goldmann im Baunataler Tor von Marian Mügge. „Moritz war auf alle Fälle ein Schlüssel zum Erfolg“, freute sich Weinrich über Goldmanns Auftritt. Der war vor allem auch deshalb nötig, weil die Eintracht es nicht schaffte einen 20:16-Vorsprung (35.) auszubauen und stattdessen Bernburg sogar die Möglichkeit gab, auszugleichen (55.). Die Entscheidung brachten die letzten fünf Minuten, in denen dann Marvin Gabriel, Felix Geßner und Fynn Reinhardt trafen. Zuvor hatte bereits Kevin Trogisch mit acht Toren erneut seine aktuelle Top-Form unter Beweis gestellt. (Martin Scholz)

SV Anhalt Bernburg - GSV Eintracht Baunatal 29:32 (16:17)

Baunatal: Mügge (1. - 30.), Goldmann (31. - 60., Lohrbach - Helbing 1, Kleinschmidt 4, Trogisch 8/2, Batz, Hellmuth, Bieber 1, Fitozovic, Räbiger, Geßner 8, Fynn Reinhardt 1, Lasse Reinhardt 2, Gabriel 7

Bernburg: Baum, Petrov 1 - Kwoczalla 1, Simic 6, Friedrich 3, Klimaschewski, Kolak 2, Gehlert 1, Krömke 1, Richter 13/4, Danneberg 1, Beck

SR: Mansfeld/Ostermann

Siebenmeter: 4/4:2/2

Strafminuten: 8:10

Spielverlauf: 2:4 (8.), 5:0 (13.), 8:11 (17.), 11:13 (21.), 15:16 (28.), 18:20 (37.), 21:24 (43.), 24:25 (46.), 26:27 (53.), 27:27 (55.), 28:30 (58.)

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