Landesligist Hoof/Sand/Wolfhagen verliert mit 29:38 beim Zweiten Rotenburg/B./B.

Eine Halbzeit lang ebenbürtig

Sichere Siebenmeterschützin: Kathleen Engelbrecht warf vier ihrer acht Tore vom Siebenmeterpunkt aus. Archiv-Foto: zhj

BEBRA. Eine Halbzeit lang durften die Landesliga-Handballerinnen der HSG Hoof/Sand/Wolfhagen in ihrem Spiel bei der FSG Rotenburg/Baumbach/Bebra von einer Überraschung träumen, ehe sie sich am Ende noch deutlich mit 29:38 (19:18) geschlagen geben mussten. „Uns haben die sechs Hinausstellungen in der zweiten Halbzeit das Genick gebrochen“, kommentierte HSG-Betreuer Bernd Oberbeck die Niederlage.

In der ersten Hälfte bewegte sich das Schlusslicht mit dem Tabellenzweiten auf Augenhöhe. Bei der HSG gaben mit Torhüterin Martina Stunz und Rechtsaußen Jana Larbig zwei Neuzugänge vom SVH Kassel ein durchaus ordentliches Debüt. Beide Mannschaften agierten mit sehr offenen Deckungsreihen, so dass die Torhüterinnen einen schweren Stand hatten.

In diesem Torefestival erspielten sich die favorisieren Gastgeberinnen nach einer ausgeglichenen Anfangsphase bis zur 22. Minute eine 15:11-Führung. Danach drehten, die Gäste, die sich nicht wie ein Abstiegskandidat präsentierten, auf und lagen zur Pause sogar mit einem Tor in Front. Auch in der zweiten Halbzeit hielt die HSG lange gut mit, doch das Spiel drehte sich nun zu Gunsten der Gastgeberinnen. Sie erspielten sich in der 48. Minute eine 31:27-Führung. In dieser entscheidenden Phase des Spiels fühlten sich die Gäste nun durch einige ihrer Meinung nach zweifelhafte Schiedsrichterentscheidungen benachteiligt. Die HSG musste teilweise mit vier gegen sechs spielen.

Außerdem wurden in der Schlussphase die Angriffe etwas überhastet abgeschlossen. So kam die FSG am Ende noch zu einem recht klaren 38:29-Erfolg. Die HSG zeigte Schwächen in der Defensive, konnte dafür aber in der Offensive vor allem durch Theresa von Dalwig und Sinje Bauch sowie die sichere Siebenmeterschützin Kathleen Engelbrecht überzeugen.

Hoof/Sand/Wolfhagen: Werner (1.-25., 48.-60.), Stunz (25.-48.) - Larbig, Finke (1), Klose (1), Weber, Dreyer, Plümacher (1), Neurath (2), von Dalwig (6), Engelbrecht (8/4), Bauch (5), Wiedersprecher, Hammerschmidt (5).

Spielverlauf: 0:1, 4:4, 6:6, 10:7, 15:11 (22.), 17:16 (26.), 18:19 (30.), 31:27 (48.), 38:29 (60.). (zmw)

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