Eine Win-Win-Win-Situation

Azubi-Projekt von Bickhardt Bau hilft dem TSV Schenklengsfeld

Bickhardt Bau Azubi-Projekt: Vorne von links geben TSV-Vorsitzende Walburga Schwedes, Schenklengsfelds Bürgermeister Carl Christoph Möller, Bickhardt-Personalreferent Christian Heumüller und TSV-Schatzmeister Sven Lyding, der das gesamte Bauprojekt von Vereinsseite begleitet hat, die neue Außenanlage frei.
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Bickhardt Bau Azubi-Projekt: Vorne von links geben TSV-Vorsitzende Walburga Schwedes, Schenklengsfelds Bürgermeister Carl Christoph Möller, Bickhardt-Personalreferent Christian Heumüller und TSV-Schatzmeister Sven Lyding, der das gesamte Bauprojekt von Vereinsseite begleitet hat, die neue Außenanlage frei.

„Es ist umwerfend geworden“, schwärmte Walburga Schwedes, Vorsitzende des TSV Schenklengsfeld, als der neu gestaltete Außenbereich des Vereinsheimes unterhalb des Landeckers jüngst offiziell freigegeben wurde.

Schenklengsfeld - Angehende Tiefbaufacharbeiter und Straßenbauer aus dem 2. und 3. Lehrjahr der Kirchheimer Bickhardt Bau AG hatten dort für 14 Tage eine Ausbildungs- und Übungsbaustelle eingerichtet (wir berichteten).

Doch anders als in der Lehrbauhalle, wo Pflasterarbeiten nach den Übungen wieder abgebaut werden, haben sie bleibende Werte geschaffen: Sie pflasterten die Flächen vor dem Sporthaus, setzten Bordsteine und stellten einen neuen Treppenabgang zum Spielfeld her.

„Ich hoffe, dass die heimischen Mannschaften demnächst diese wunderbare Treppe immer als Sieger raufkommen“, sagte die Vorsitzende.

Der TSV habe sich mit der Sanierung des Vereinsheimes wirklich sehr dafür eingesetzt, einen einladenden Treffpunkt zu schaffen, führte er aus. „Das war jetzt noch das I-Tüpfelchen. Wir sind sehr dankbar, dass diese Aktion hier so stattfinden konnte“, lobte Schenklengsfelds Bürgermeister Carl Christoph Möller die Bickhardt Bau Auszubildenden für ihre Arbeit.

Auch die beteiligten Auszubildenden seien sehr stolz auf ihr Projekt. „Eine bessere Übung kann man gar nicht haben. Wenn man hier etwas richtig gut macht, kann man es noch Jahre später sehen – völlig unabhängig von Schulnoten“, berichtete Bickhardt-Personalreferent Christian Heumüller

Neben der Arbeit der Auszubildenden wurde die Baustelle während der Bauzeit noch dazu genutzt, Schülern aus umliegenden Schulen verschiedene Berufe der Baubranche näher zu bringen.

An drei Praxistagen schnupperten Jungen und Mädchen der Gesamtschule Schenklengsfeld, der Gesamtschule Geistal aus Bad Hersfeld und der Lichtbergschule Eiterfeld bei verschiedenen Übungen in Berufe wie Straßenbauer, Baugeräteführer, Baustoffprüfer oder Vermessungstechniker rein und informierten sich über die jeweiligen Berufe.

Eine Win-Win-Win-Situation für alle Beteiligten also. Für die Auszubildenden, für den Sportverein und für die Schulen. „Das hat für alle Parteien wunderbar gepasst“, fasste Heumüller abschließend zusammen.  red/rey

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