Baunataler Handballer fahren am Sonntag selbstbewusst zum TV Nieder-Roden

Eintracht blickt nach oben

BAUNATAL. Der Blick geht nach vorn und nach oben, ganz eindeutig. Denn mit dem gelungenen Rückrundenstart mit Siegen in Halle (31:29) und gegen Duderstadt (28:21) hat Eintracht Baunatal nicht nur drei Punkte mehr gebucht als zu Serienbeginn (28:28 und 22:28), sondern ist in der dritten Handball-Liga als Tabellenvierter mit 19:13 Zählern inzwischen auch vor Gensungen (17:11, zwei Spiele weniger) sogar zur nordhessischen Nummer eins avanciert.

„Wir sind selbstbewusst, zufrieden und zuversichtlich“ beschreibt Arnd Kauffeld die Stimmung bei den Großenrittern. Und so geht der Trainer auch frohen Mutes am Sonntag um 17 Uhr die Aufgabe beim TV Nieder-Roden im Rodgau an. „Bis auf Koch und Potthof sind alle Spieler fit und gesund. Und dass nun auch Michael Griesel und Michael Horn gut in Form kommen, das macht uns noch stärker.“

Zumal auch die gelungene Heimpremiere des jungen Dennis Weinrich gegen Duderstadt nicht nur hoffen lässt, sondern vor allem weitere Alternativen eröffnet.

„Es geht in der dritten Liga ganz anders zur Sache als in der Landesliga. Da ist die Umstellung im Training, in der Intensität, im physischen Bereich doch enorm“, sagt der 21-Jährige, der von der HSG Baunatal kam. „Aber der gute Auftritt gegen Duderstadt hat mir gezeigt, dass ich langsam ’reinkomme“, so Weinrich.

Trainer Kauffeld indes ist stolz auf die Stärke der Eintracht in der Defensive, hofft aber in der Offensive auf mehr Konzentration und Konsequenz im Abschluss.

Andernfalls könne es auch beim TV Nieder-Roden ein böses Erwachen geben: „Die Mannschaft hat auf Rang 13 nur 10:22 auf dem Konto, hat in der Vorrunde aber unter Wert gespielt. Vor allem im Rückraum mit Neuzugang Schulz ist sie jetzt viel stärker“, warnt Kauffeld.

Und erinnert seine Mannen an das Hinspiel, in dem die Baunataler nur mit viel Mühe und dank eines famosen Auftritts von Paul Gbur (9 Tore) mit 29:28 den ersten Saisonsieg einfuhren.

“Damals haben wir uns gequält“, weiß Kauffeld, „und auch diesmal wird’s eine echte Herausforderung.“

Doch der blicken sie in Baunatal zuversichtlich entgegen.

Von Gerald Schaumburg

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