Eintracht Northeim: "Jetzt muss ein Sieg her"

Gekonnt geklärt: Northeims Kapitän Alexander Kröll, hier im Spiel gegen den VfB Oldenburg. Archivfoto: osx

Northeim. Dir Forderung ist unmissverständlich. Für Hartmut Denecke, Teammanager von Eintracht Northeim, gibt es nur eine Zielsetzung, wenn sich am Sonntag ab 14 Uhr sein Team und die Gäste von Arminia Hannover gegenüberstehen.

„Jetzt muss ein Sieg her“, fordert er von seinen Oberliga-Fußballern, die nach der jüngsten 0:2-Niederlage in Hildesheim auf einen Abstiegsplatz gerutscht sind. Den will man so schnell wie möglich wieder verlassen.

„Arminia ist eine Mannschaft, mit der wir uns auf Augenhöhe befinden“, erklärt Denecke. Und der Blick auf die Tabelle gibt ihm Recht. Mit elf Punkten stehen die Northeimer auf Rang 16 und die Hannoveraner einen Platz dahinter einmütig im Keller. Doch Achtung: Sieben der elf Zähler hat die Mannschaft von Trainer Bernd Krajewski bei Gastspielen gesammelt. Beeindruckend ist der 2:1-Erfolg beim Spitzenteam SV Meppen. Auch bei der jüngsten Auswärtspartie beim SV Ramlingen-Ehlershausen wurde mit einem 3:2 die volle Ernte eingefahren. Wenn man hinzunimmt, dass die Mannschaft von Trainer Lutz Lillig erst mickrige vier Punkte aus sechs Heimspielen geholt hat (das ist der drittschlechteste Wert der Liga), darf man über die Favoritenrolle diskutieren.

„Arminia hat eine gute Mannschaft“, sagt Denecke, der den Gegner vom Sonntag bereits hat spielen sehen. Von einem Endspiel will er aber nicht sprechen. „Dafür ist es noch zu früh in der Saison. Sicher ist das aber eins von diesen Sechs-Punkte-Spielen, in denen es nicht nur darum geht selbst die Zähler einzufahren, sondern auch, einen direkten Konkurrenten auf Distanz zu halten.“

Fehlen werden der Eintracht im Gustav-Wegner-Stadion definitiv die Abwehrspieler Sebastian Marx (Steißbein) und Patrick Gemende (Nasenbeinbruch) sowie Torwart Dominik Hillemann (Mittelfußbruch). Fraglich ist auch Ersatzkeeper Lars-Oliver Eggers, der sich in Hildesheim an den Adduktoren verletzte, aber alles dafür tun will, um gegen seinen alten Verein am Sonntag dabei sein zu können. Eine Alternative ist auch wieder Mittelfeldspieler Sascha Pleßmann, der wegen einer Prellung im Rücken zuletzt aussetzen musste, am Mittwoch aber wieder trainiert hat.

Eine Reise in seine Vergangenheit macht bei Arminia Hannover am Sonntag der mit drei Treffern bisher treffsicherte Spieler Garip Capin. Der 35-Jährige wohnte einst in Northeim und schnürte in der Jugend die Schuhe für den VfB. Muhamed Alawie, mit vier Toren bisher bester Eintracht-Schütze, hat währenddessen den Kampf um seinen Platz im Sturm angenommen. In Hildesheim stürmte Grezgorz Podolczak, Alawie kam erst von der Bank. „Muhamed hat die Situation erkannt. Ich bin optimistisch, dass dieser Konkurrenzkampf förderlich ist und er auch wieder trifft“, vermutet Denecke. In fünf Spielen ist ihm das zuletzt nicht gelungen. (mwa)

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Kommentare

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.