3. Fußball-Liga: Spitzenreiter Braunschweig heute in Sandhausen

Eintracht-Serie soll halten

Die Chancen nutzen: Eintracht Braunschweig um Kapitän Dennis Kruppke ist heute beim Tabellensechszehnten gefordert. Foto: dpa

Braunschweig. Mit reichlich Selbstvertrauen, aber auch mit einer veränderten Abwehrformation startet Eintracht Braunschweig heute (19 Uhr) in die Partie beim SV Sandhausen. Der Tabellenführer der 3. Fußball-Liga ist seit mittlerweile elf Spielen ungeschlagen. Eine Serie, die unbedingt Bestand haben soll. „Wir müssen kompakt und diszipliniert auftreten“, fordert Braunschweigs Trainer Torsten Lieberknecht.

Rund 400 Eintracht-Fans werden ihr Team heute unterstützen. Genau wie die Spieler dürften aber auch sie an die letzte Reise nach Sandhausen keine guten Erinnerungen haben. Im April des vergangenen Jahres verdaddelten die Braunschweiger beim 1:1 zwei wichtige Punkte im damaligen Aufstiegsrennen. Auch deshalb, weil die Blau-Gelben zahlreiche gute Chancen ungenutzt ließen.

Verteidiger Dogan gesperrt

Genau das soll sich heute nicht wiederholen. „Wir konzentrieren uns auf unsere Stärken und versuchen, die in Dresden zu spät gesetzten Pfeilspitzen eher zu setzen“, lautet Lieberknechts Vorgabe an seine Offensivabteilung um Kapitän Dennis Kruppke und Torjäger Dominik Kumbela. Beim 1:1 am vergangenen Samstag in Dresden wackelte zu Beginn aber auch die Defensive einige Male ganz bedenklich. Die Harakiri-Ordnung der Anfangsphase, so Lieberknecht, müsse man in Sandhausen unbedingt vermeiden.

Zumal die Formkurve der Gastgeber deutlich nach oben zeigt. Am vergangenen Samstag gewann Sandhausen überraschend mit 2:1 beim Dritten in Offenbach und leistete den Braunschweigern Schützenhilfe im Aufstiegsrennen. Durch das 1:1 am Dienstag im Nachholspiel gegen Wacker Burghausen verbesserte sich der „Finanzkrösus der Liga“ (Zitat Lieberknecht) auf den 16. Tabellenplatz.

Verzichten müssen sie aber auf den Ex-Braunschweiger Tim Danneberg, der ebenso wie Eintracht-Verteidiger Deniz Dogan heute zuschauen muss (beide 5. gelbe Karte). Wer den freien Platz in der Innenverteidigung neben Matthias Henn einnehmen wird, ließ Lieberknecht offen. Den besten Eindruck im Training machten Neuzugang Emre Turan und der gebürtige Göttinger Jan Washausen. (rwx)

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