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Eiterfeld kassiert die erste Saisonniederlage

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Seht her, ich war's: Großenlüders Fabian Lehmann reckt den Finger in die Höhe. Soeben hat der das 3:1 für den Gast beim Spiel in Eiterfeld erzielt.
Seht her, ich wars: Großenlüders Fabian Lehmann reckt den Finger in die Höhe. Soeben hat der das 3:1 für den Gast beim Spiel in Eiterfeld erzielt. © Hartmut Wenzel

Eiterfeld – Fußball-Gruppenligist SG Eiterfeld/Leimbach kommt in der Aufstiegsrunde nicht in den Tritt. Nach zwei mageren Unentschieden gegen Freiensteinau (1:1) und in Schlüchtern (0:0) setzte es am Samstag die erste Niederlage beim 1:3 (1:1) gegen den SV Teutonia Großenlüder. Es war gleichzeitig auch die erste Saisonniederlage der Eiterfelder.

Rund 100 Zuschauer „Am Hain“ sahen einen Gastgeber, der vor allen Dingen nach dem Wechsel´ sein Publikum mächtig enttäuschte. Hendrik Auth (44.) Sascha Hasenauer (68.) und das Großenlüderer Urgestein Fabian Lehmann schossen die Treffer für den Gast, der völlig verdient alle drei Punkte entführte. Issak Somov hatte die Platzherren in der 13. Minute Führung gebracht.

„Irgendwann in dieser Saison musste ja der Tag kommen, an dem wir verlieren“, sagte zumn Schluss ein nachdenklicher Eiterfelder Trainer Ante Markesic. Der war mit dem Start in die Partie zunächst völlig zufrieden. Sein Team war offensiv, ließ zunächst das Bällchen laufen und wurde bereits nach 13 Minuten belohnt, als Issak Somov nach einem Pass von Thomas Aumann in den Strafraum marschierte, noch einen Abwehrspieler und den Torwart stehen ließ und zur 1:0-Führung einschoss. Doch anstatt nachzusetzen und sich weitere Chancen zu erarbeiten, verwalteten die nun enttäuschenden Platzherren, die in der zweiten Hälfte mit Osman Abikadir Hussein einen neuen Mann aus den USA brachten, das Spiel.

Und kassierten prompt kurz vor der Pause den Ausgleich. Als einem Eiterfelder 20 Meter vor dem Kasten ein unnötiges Foul passierte, lief Hendrik Auth zum Freistoß an und überwand Ahmed Hadzic im Eiterfelder Kasten mit einem satten Schuss in den linken oberen Winkel – 1:1. Doch damit nicht genug: In der 68. gab es einen Eckball von rechts, Sascha Hasenauer stieg am höchsten und köpfte das Leder ins linke untere Eck – ein feines Tor. Als elf Minuten später Lehmann einen Ball aus der Abwehr bekam, war er nicht zu halten und schob an Hadzic vorbei den Ball ins rechte untere Eck. Der Torschütze hatte den Gegner stärker erwartet: „Ich war überrascht über die Aufstellung. Und in der zweiten Hälfte wussten wir, dass da etwas geht.“

Eiterfeld/L: Hadzic; Moise, Galbas, Busold (72. Hussein), Kurz (57. Leucuta), Aumann, Hilpert, Hartwig (57. Sorg), Somov, Wolf, Witzel.

Großenlüder: Dietrich; Martinez, Auth, Hasenauer, Ebert, Ripka, Wese, Hendler, Schlitzer, Lehmann, Reith

SR: Nils Ole Vitt (VfB Marburg), Z: 100,

Tore: 1:0 Isaak Somov (13.), 1:1 Hendrik Auth (45.), 1:2 Sascha Hasenauer (68.), 1:3 Fabian Lehmann (77.).

Von Hartmut Wenzel

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