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Fußball-Gruppenliga: Eiterfeld ist Favorit

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Duell aus der vergangenen Saison zwischen Tim Emmerich (Hönebach - in Blau) und Robin Sorg (Eiterfeld). Eiterfeld siegte im Oktober 2021 mit 1:0. Fußball, Gruppenliga
Duell aus der vergangenen Saison zwischen Tim Emmerich (Hönebach - in Blau) und Robin Sorg (Eiterfeld). Eiterfeld siegte im Oktober 2021 mit 1:0. archiv © Friedhelm Eyert

Neue Saison – neues Glück. Und wie immer zu Saisonbeginn jede Menge Fragen. Wer sind die Favoriten? Wer sind die Abstiegskandidaten? Wie schlagen sich die Aufsteiger? Und nicht zuletzt – leider auch – wird sich die Pandemie auch diesmal auf den Spielbetrieb auswirken?

Hersfeld-Rotenburg - Läuft alles nach Plan, spielt die Gruppenliga wieder im herkömmlichen Modus mit kompletter Hin- und Rückrunde und nicht mit zwei regionalen Gruppen und Auf- und Abstiegsrunde wie zuletzt.

Die SG Eiterfeld/Leimbach wird nach der Vizemeisterschaft in der vergangenen Saison vielerorts als Titelkandidat Nummer eins gehandelt. Was sagt deren Trainer Ante Markesic dazu?

„Wir haben vergangene Saison nur ein Spiel verloren und dennoch nichts gewonnen. Wir wollen nach ganz oben, ohne Frage. Aber das hängt natürlich auch von der Entwicklung der Mannschaft ab“, sagt der 52-Jährige.

Nur fünf Gegentreffer in fünf Spielen musste die beste Defensive der vergangenen Saison in der Vorbereitung hinnehmen. Die Generalprobe glückte mit einem deutlichen 6:0-Erfolg bei Gruppenliga-Absteiger Petersberg. Mit Issak Somov verloren die Eiterfelder zwar ihren besten Torschützen und Ausnahmespieler an den Hessenligisten Neuhof. Doch Neuzugänge wie Dominik Hanslik (Steinbach) und Nils Wenzel (Hünfeld) bringen viel Qualität mit. Der Kader kommt homogen und auf den ersten Blick noch stärker daher als zuletzt. Es wäre eine Überraschung, wenn der Weg zum Titel nicht über Eiterfeld führen würde. Stark eingeschätzt werden auch der Vierte der Vorsaison, SV Großenlüder, und die SG Freiensteinau, die sich mit den Hohmann-Brüdern Nico und Lukas von Buchonia Flieden verstärkt hat. Verbandsliga-Absteiger Thalau hat sich nach einer „Horror-Saison“ gefangen und peilt einen Platz im gesicherten Mittelfeld an.

Gespannt blicken wir auf den ESV Hönebach und die SG Aulatal: Können beide Teams ihre starken dritten und sechsten Plätze aus der vergangenen Saison wiederholen? Bei den Aulatalern, die als Sechster sogar punktgleich mit dem Vierten Großenlüder waren, folgte Martin Friedrich als Trainer auf Horst Brandner.

Neu in der Gruppenliga sind vier Mannschaften: Verbandsliga-Absteiger FSV Thalau sowie die Neulinge FV Hofbieber, TSG Lütter und FSV Hohe Luft. Die Hersfelder streben selbstbewusst einen gesicherten Mittelfeldplatz an (siehe Artikel oben).

Nicht mehr dabei sind Verbandsliga-Aufsteiger SG Bronnzell sowie die fünf Absteiger Petersberg, Hünfeld II, Müs, Kressenbach/Ulmbach sowie Gundhelm/Hutten. Anpfiff ist am Samstag – gespielt werden soll zunächst bis zum 13. November.

(Sascha Herrmann)

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