Leucuta, Moise, Müller-Siebert und Pepic kommen

Fußball-Gruppenligist SG Eiterfeld/Leimbach freut sich auf vier namhafte Neuzugänge

Spielen in der kommenden Saison für Eiterfeld: Links Niko Pepic und rechts Lukas Müller-Siebert – hier noch im Trikot der SG Festspielstadt – gegen Hohe Lufts Kaan Uzun.
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Spielen in der kommenden Saison für Eiterfeld: Links Niko Pepic und rechts Lukas Müller-Siebert – hier noch im Trikot der SG Festspielstadt – gegen Hohe Lufts Kaan Uzun.

Personelle Änderungen meldet die SG Eiterfeld/Leimbach. Und es scheint, als habe sich das Team keinesfalls verschlechtert. Vier Abgängen stehen auch vier Neue gegenüber.

Eiterfeld – Kemal Sarvan und David Wollny hatten den Verein bereits unmittelbar vor Beginn der nunmehr annullierten Saison, auf der die SG Eiterfeld/Leimbach als Zehnter einkam, verlassen und in Petersberg eine neue sportliche Bleibe gefunden.

Vor kurzem kam der mehrjährige Kapitän und Innenverteidiger Simon Schilling hinzu, den es zu seinem Ex-Verein Hünfeld zurückzieht. Schwer wiegt fraglos der Verlust von Kevin Grob. Der Vollblutfußballer, der aus dem thüringischen Wiesenthal stammt und einst bei Carl Zeiss Jena in der Junioren-Bundesliga und der Dritten Liga spielte, möchte seine Karriere beenden – oder eventuell in Thüringen ausklingen lassen. „Wir bedauern seine Entscheidung, sind aber zuversichtlich, die entstandenen Lücken schließen zu können“, sagt der 2. Vorsitzende und Sportliche Leiter des VfL Eiterfeld, Volker Hilpert.

Denn die Neuen versprechen einiges. Zwei Kräfte kommen vom Verbandsligisten Johannesberg – und sie kickten einst im Kreis Hersfeld. Genauer gesagt, bei der SG Ober-/Untergeis. Gemeint sind Sorin Leucuta und Mihai Alexandru Moise. Leucuta steht für Torgefahr, für Eiterfeld ist er ein altbekannter Angreifer, besitzt er doch Handlungsschnelligkeit, Torriecher und Kaltschnäuzigkeit. Beim VfL ist man sicher, Leucuta könne „offene Türen“ einrennen. Alex Moise ist ein für diese Liga „fast verschenkter“ Innenverteidiger: Körperlich äußerst präsent, zweikampfstark, mit gutem Stellungsspiel und guter Spieleröffnung.

Bleiben zwei Hersfelder Jungs. Der eine ist Lukas Müller-Siebert, bei Hessen Hersfeld groß geworden, dann für die SG Festspielstadt und zuletzt für die SG Mecklar/Meckbach/Reilos aktiv. Müller-Siebert gilt als glänzender Passspieler und kann im Mittelfeld alle zentralen Positionen besetzen. Eiterfelds Trainer Ante Markesic coachte Müller-Siebert zu Asbacher Verbandsliga-Zeiten. Der Vierte im Bunde ist Niko Pepic vom Kreisoberligisten SG Festspielstadt. Pepic ist ein Offensiv-Allrounder: jung, talentiert und ehrgeizig. Ein „positiver Junge“ mit großem Entwicklungspotenzial.

„Wenn nicht noch ein studien- oder arbeitsbedingter Abgang hinzukommt, sehen wir uns für die kommende Saison gut gerüstet“, klingt Hilperts Ansage durchaus versprechend und optimistisch.

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