Fußball-Gruppenliga

Eiterfeld will gegen Hönebach weiße Weste wahren

Eiterfelder Torjubell: Torschütze Julian Busold, Kevin Kurz und Ali Dogru (von links), Fußball, SG Eiterfeld/Leimbach
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Eiterfelder Torjubel im Hinspiel: Torschütze Julian Busold, Kevin Kurz und Ali Dogru freuen sich über den Treffer zum 3:0.

Eiterfeld/Hönebach – Es ist angerichtet: Der Spitzenreiter der Gruppenliga-Gruppe 1, die SG Eiterfeld/Leimbach, trifft auf den Dritten, den ESV Hönebach. Ein Spitzenspiel. Anpfiff ist am Samstag um 16 Uhr auf dem Sportplatz in Eiterfeld. Und während die noch immer ungeschlagenen Gastgeber die Tabellenführung verteidigen wollen, so peilt der ESV zumindest die Teilnahme an der Aufstiegsrunde – und damit automatisch den Klassenerhalt – an.

Die Vorwoche

Nicht geglänzt, aber gewonnen – so kann man die Partie der Eiterfelder gegen Horas beschreiben. 2:1 stand es am Ende. Unnötig hektisch sei die SG auch nach zeitiger Führung vorgegangen, monierte Kapitän Thomas Aumann. Und als nach dem 2:0 eigentlich Ruhe in die Aktionen hätte kommen sollen, da brachte sich Eiterfeld durch einen Foulelfmeter gegen Torwart Radulescu noch einmal in Bedrängnis (90.+2).

Auf die Nachspielzeit hätte auch der ESV Hönebach bei seinem Duell mit der SG Bronnzell gern verzichten können. Denn da fing sich die Mannschaft von Trainer Tino Jäger den späten Ausgleich, nachdem es nach Budesheims frühem Elfmetertor lange nach einem Dreier ausgesehen hatte. Mangelnde Chancenverwertung machte Coach Tino Jäger dafür verantwortlich, dass der ESV nicht als Sieger vom Platz ging.

Das Hinspiel

Fand gleich zu Saisonbeginn, am 3. Spieltag, statt. Und ging mit 3:0 ganz eindeutig an die SG Eiterfeld/Leimbach. Thomas Aumanns früher Treffer brachte die SG auf dem Sportplatz an der Autobahn auf die Siegerstraße, Ali Dogru und Julian Busold legten nach dem Seitenwechsel nach.

Das sagt Ante Markesic

„Das sollte ein gutes Spiel werden“, lässt Ante Markesic, Trainer der Eiterfelder, Vorfreude erkennen. Dabei warnt er vor den Gästen: „Sie agieren kompakt, effizient, haben Ordnung im Spiel und schalten gut um.“ Viel mehr Lob geht nicht. Für die eigene Mannschaft nimmt er in Anspruch, „dass wir jetzt ernten, was wir im August gesät haben“. Er meint damit auch die Kondition, wenngleich auch einige seiner Spieler nach der harten Vorrunde nicht mehr so spritzig wie zu Beginn seien. Klar aber sei, „dass wir schon gern ungeschlagen in die Winterpause gehen wollen“. Wobei sich Markesic zum Thema Aufstieg keine Aussage entlocken lässt. „Kaum einer hat uns da oben erwartet“ – dabei belässt er es.

Das sagt Tino Jäger

„Der späte Ausgleich war bitter“, gibt Tino Jäger, der Coach des ESV, zu. Mit Abstand betrachtet spricht er jedoch von einer gerechten Punkteteilung gegen Bronnzell. Was die Chancenverwertung vor der Pause betrifft, war Jäger nicht zufrieden. „Aber immerhin haben wir gezeigt, dass wir uns auch gegen eine solche Spitzenmannschaft Möglichkeiten erarbeiten können. Aber wir wissen: Auch gegen Eiterfeld bekommen wir keine Chancen im Dutzend.“ Jäger hofft, dass der ESV am Samstag tiefer und kompakter stehen kann: „Eiterfeld will mit Sicherheit das Spiel machen.“ Und er betont noch einmal, dass zwischen beiden Teams „Welten liegen“. Eine Elf wie die SG erwarte er von ihren Möglichkeiten einfach an der Spitze.

Das Personal

Lukas Müller-Siebert, Thomas Aumann und Fabio Witzel fehlten den Eiterfeldern in der Vorwoche. Ante Markesic hofft, dass zumindest einer aus dem Trio am Samstag wieder auf dem Platz stehen kann.

Der ESV muss weiter auf Tim Schwarz und Marvin Ehmer verzichten; auch bei Moritz Herbig möchte Tino Jäger kein Risiko eingehen.

Von Rainer Henkel

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