Fußball-Gruppenliga

Eiterfelds Trainer Markesic: Wir sind bereit

Die Wahrscheinlichkeit ist gering, dass die Fußballer der SG Eiterfeld/Leimbach am Samstag in Schlüchtern (16 Uhr) in die Restrunde der Gruppenliga starten.

Eiterfeld – Der 13. des eng getakteten Feldes hat den Zehnten zu Gast. Das allein sagt noch nicht viel aus. Es geht um wichtige Punkte für den Klassenerhalt: Schlüchtern/Elm will unter seinem neuen Spielertrainer, dem Ex-Niederaulaer Marc Friedel, eine Aufholjagd starten – Eiterfeld/Leimbach nicht weiter in die Abstiegszone hineingeraten.

Die Vorbereitung

Ein halbes Dutzend Testspiele bestritt Eiterfeld/Leimbach: gegen die SG Festspielstadt, den SV Neuhof, Viktoria Fuldas U 19, den SV Steinbach, den FV Horas und die FSG Bebra. „Ergebnisse sind da für mich nicht so entscheidend“, sagt Ante Markesic. Der Trainer bekennt vielmehr: „Wir haben uns auf unser erstes Punktspiel am 29. Februar fixiert.“

Das Personal

Zwei Kicker sind neu am Eiterfelder Hain: Tim Emmerich (ehemals SG Festspielstadt) und Antonio Antoniev (SV Neuhof). Emmerich musste sich an das höhere Spieltempo gewöhnen, benötigte seine Zeit der Anpassung„hat das in den letzten zwei Wochen aber sehr gut gemacht“, lobt Markesic. Antoniev sei ein „erfahrener Spieler, der sehr gut mit dem Ball umgehen kann und unsere Abwehr stabilisiert. Ich hoffe, dass er auch offensiv Schwung reinbringt“.

Kemal Sarvan ist am Fersenbein operiert worden. „Er hatte Verkalkungen an der Achillessehne und war die ganze Zeit im Reha-Modus. Jetzt ist er aber wieder fit. Wie die gesamte Mannschaft. Wir haben keine Verletzten. Alle sind gesund“, bestätigt der Coach. Auch Torwart Konny Fey und David Wollny, dessen Bänder im Knie gedehnt waren.

Der Gegner

Schlüchtern/Elm präsentiert sich mit runderneuertem Gesicht. Lars Jordan (Johannesberg), Nils Trautwein (Barockstadt II), David Peli (Flieden, zuvor A-Junioren Horas) und Deniz Citakoglu (früher Bad Soden) sind hinzugestoßen. Auch Marc Friedel, bis Anfang November noch beim Kreisoberligisten in Niederaula tätig. Der sagt: „Wir konnten läuferisch und im Passspiel gut arbeiten, die Jungs sind auf einem guten Fitnesslevel. Wir brauchen Siege, um da unten rauszukommen. Egal, wie der Gegner heißt.“

Markesic entgegnet: „Wir allein entscheiden, wie das Spiel ausgeht. Das Schlimmste wäre, wenn wir spekulieren, ob auch gespielt werden kann. Am Samstag in Schlüchtern zählt es.“

Die Stimme des Trainers

„Wir sind bereit. Es ist wichtig, dass wir total fokussiert sind“, betont Markesic, „erst wenn wir nicht spielen, denken wir an den nächsten Schritt“. Der Coach spürt durchaus, dass sein Team nach positiv verlaufener Hinserie bei einer Niederlage in Schlüchtern in den Kreis der arg gefährdeten Teams reinrutschen könnte. „Klar haben wir Druck. Aber Druck ist nicht schlecht – wenn du fit bist. Dann ist es gut, damit umzugehen.“

Dass der Ex-Asbacher Markesic als Trainer ein Gewinn für die SG Eiterfeld/Leimbach ist, ist unbestritten. Seine Spieler ziehen gut mit im anspruchsvollen Training. „Ich wäre zufrieden, wenn wir einen guten Start hinlegen“, ergänzt er, „in dieser Klasse ist es oben und unten so eng. Es ist alles möglich.“ Doch Markesic wäre nicht er selbst, wenn er nicht noch anfügen würde: „Wir gehören eher in die obere Hälfte der Tabelle. Ich sehe bei uns in jeder Hinsicht Fortschritte und bin zuversichtlich, dass wir eine gute Rückrunde spielen werden.“ Das erste Heimspiel des Jahres folgt am Samstag nächster Woche gegen die SG Kerzell.

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