Fußball-Verbandsliga Nord: Sand gab auf der heimischen Höhe Eiterfeld/Leimbach mit 3:0 das Nachsehen

Endlich wieder ein Dreierpack

Sand. Nach zwei Unentschieden in Folge verbuchte der SSV Sand in der Fußball-Verbandsliga wieder einen Dreier. Die Elf von Coach Otmar Velte behielt gegen Kellerkind Eiterfeld/Leimbach mit 3:0 (2:0) die Oberhand und revanchierte sich damit für die vorjährige 1:3-Heimnullnummer.

Ein zufriedener Otmar Velte kurz und knapp: „Ein hart erkämpfter Arbeitssieg.“ Sein Gegenpart Uwe Hartmann ließ am verdienten SSV-Erfolg keinen Zweifel aufkommen. Zuerst meinte er etwas sarkastisch: „Gut gespielt und doch verloren.“ Dann aber kritisierte er doch seine Männer. „Das war unsere bisher schwächste Saisonvorstellung.“

Bereits nach fünf Minuten war Hartmanns Konzept Makulatur. Steffen Bernhardt (5.) hämmerte einen 20-Meter-Freistoß unhaltbar für Schlussmann Timo Altmüller zum 1:0 in den Kasten. Statt dieses Tor den Sandern Selbstvertrauen gab, ließen sie sich von den Gästen doch etwas den Schneid abkaufen. Denn die osthessischen Vereinigten präsentierten sich auf der Höhe keineswegs wie ein potentieller Absteiger. Sie erarbeiteten sich spieltechnis sogar ein leichtes optisches Plus, ohne jedoch die SSV-Defensive ernstlich in Verlegenheit zu bringen. Mit einer Ausnahme: Das 25 Meter-Freistoßtorpedo von Rene Dieterich (31.) bekam Keeper Johannes Schmeer erst im zweiten Nachfassen unter Kontrolle. Als sich schon alle gedanklich auf die Pausenerfrischung vorbereiteten doch noch das 2:0. Alexander Sommer startete ein Solo aus der eigenen Hälfte und hielt dann einfach drauf. Das Leder klatschte gegen die Querlatte, den Abpraller drückte Steve Thomas (44.) per Kopf über die Linie.

Kurz nach dem Seitenwechsel konnte Steve Thomas (50.) nach Gelb-Rot vorzeitig zum Duschen gehen. Wie auch 60 Sekunden später die Gästespieler Marcel Wolf (51.) und Jan Schäfer (70.).

Die einzige SG-Chance durch Daniel Martella (70.) entschäfte Schmeer mit Glanztat. Sand dagegen besaß wieder einmal gut eine Hand voll bester Einschussmöglichkeiten. Die aber leichtfertig versemmelt wurden. Ausnahme das 3:0 durch den eingewechselten Eugen Wagner (90.). (zih)

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