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TV Hersfeld: Handballerinnen bestreiten nächstes Topspiel

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Auf sie ist Verlass: Nike Höhmann, hier beim Siebenmeter, ist im Hersfelder Tor eine Bank.
Auf sie ist Verlass: Nike Höhmann, hier beim Siebenmeter, ist im Hersfelder Tor eine Bank. © Friedhelm Eyert

Es ist das Spiel Zweiter gegen Dritter: Eine Woche nach der ersten Niederlage in Reichensachsen erwarten die Handballerinnen des TV Hersfeld den TSV Wollrode zum nächsten Spitzenspiel in der Landesliga. Beginn der Partie in der Geistalhalle ist Samstag, 15.15 Uhr.

Die Ausgangslage: Die Hersfelderinnen sind trotz der Niederlage in Reichensachsen Zweiter mit 14:2-Punkten - das sind acht Spiele. Spitzenreiter, mit einem Spiel mehr, ist weiterhin die HSG Twistetal mit 15:3-Punkten. Nach Minuspunkten gerechnet haben die Hersfelderinnen also weiterhin die beste Ausgangslage in der Liga.

Und sie dürfen überdies die nächsten drei Heimspiele hintereinander bestreiten. Nach der Partie gegen Wollrode geht es am 17. Dezember zu Hause gegen Schlusslicht SVH Kassel. Und die erste Partie nach der Weihnachtspause ist am 14. Januar – dann kommt Spitzenreiter Twistetal in die Bad Hersfelder Geistalhalle.

Wollrode hat im Gegensatz zum TVH bereits zehn Spiele absolviert, hat aber bereits drei Niederlagen, unter anderem auch in Reichensachsen, kassiert und – ausgerechnet beim Schlusslicht SVH Kassel – nur unentschieden gespielt. Seit diesem Spiel aber haben die Gäste einen Lauf, haben Böddiger/Brunslar geschlagen und in Rotenburg und gegen Zwehren gewonnen.

Die Stimmung: War nach der ersten Niederlage nach sieben Siegen bei den Hersfelderinnen schon etwas gedämpft. „Wir waren nicht schlechter als der Gegner, aber wir haben eben zwölf hundertprozentige Chancen ausgelassen“, sagt Trainerin Sabine Teichmann. „Wenn wir nur drei davon verwandelt hätten, dann hätte das Endergebnis tatsächlich anders ausgesehen.“ Weil ihre Tochter Luisa sowie Alina Braun offen gedeckt wurden, war genügend Platz auf der Außenposition. „Wir haben zwar mit viel Druck durchgespielt, aber die Torfrau hat alle Würfe von Außen pariert“, sagt Teichmann. In dieser Woche war ein Training nur mit neun Spielerinnen möglich, der Rest war krank und angeschlagen. „Hoffentlich sind sie bis zum Wochenende einigermaßen fit. Wir erwarten einen starken Gegner. Und werden alle Körner bis zum Schluss brauchen.“

Der Ausblick: Teichmann hofft, dass die Niederlage keine Spuren hinterlassen hat. „Die Mannschaft hat ja gut gekämpft.“ Ihrer Meinung nach wird es erneut ein Spiel auf Augenhöhe: „Da wird die Tagesform die entscheidende Rolle spielen.“
(Hartmut Wenzel)

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