Hallenturnier des SC Roßbach: Hebenshausen unterliegt Arenshausen im Endspiel nach Neunmeterschießen

FCH erst im Finale gestoppt

Ausgezeichnet: Bester Torhüter war Björn Blessmann (links/Ziegenhagen/G.Erm.). Organisator Uwe Scheibe gratulierte auch David Gebhardt (DJK Arenshausen), dem besten Torjäger.

Witzenhausen. Kein Glück hatten die heimischen Fußball-Mannschaften beim Hans-Loth-Gedächtnisturnier des SC Roßbach in Witzenhausen. Sowohl das Spiel um Platz drei als auch das Finale wurden verloren. Dennoch konnte sich zumindest der FC Hebenshausen freuen. Denn der Tabellenzehnte der Kreisliga A stieß völlig unerwartet bis ins Endspiel vor.

Dort zog das Team um Frank Hüge aber den Kürzeren. Letztlich setzte sich der thüringische Bezirksligavierte DJK Arenshausen mit 5:4 nach Neunmeterschießen durch und sicherte sich neben 300 Euro Siegprämie auch den Pokal der Eschweger Klosterbrauerei. Dritter wurde Vorjahressieger Tuspo Weser Gimte vor der SG Ziegenhagen/Gertenbach/Ermschwerd.

Die Zuschauer sahen spannende Partien, aber zumeist nur auf Kreisniveau. Das Turnier litt etwas unter dem Fehlen der höherklassigen Teams. So hatte weder der Vorjahresdritte SG Witzenhausen, noch die SG Lossetal, die sich im Trainingslager befindet, Zeit gefunden. Der FC Großalmerode trat mit einer kombinierten Truppe aus Altherrenspielern und Nachwuchsakteuren an. Immerhin gelang diesem Team der Sprung ins Viertelfinale. Dort bedeutete Tuspo Gimte aber Endstation.

Erfreulich war die Leistung der jungen SG Werratal. Sie verbuchte in der Zwischenrunde zwei Siege und ein Unentschieden. Dann schien der Mannschaft aber etwas die Luft auszugehen. Im Viertelfinale traf Werratal auf die sich im Turnierverlauf immer weiter steigernde SG Ziegenhagen/Gertenbach/Ermschwerd und verlor mit 1:2. Werratal war also draußen. Genauso wie der FC Großalmerode. Aber der FC Hebenshausen hatte im Viertelfinale seine Kräfte gut eingeteilt. Und das Team hatte einen starken Torhüter: Stefan Schmitz parierte im Neunmeterschießen gegen Rengelrode, Fünfter der 1. Kreisklasse in Thüringen, den letzten Schuss der Gäste und verwandelte anschließend selbst zur Entscheidung.

Noch mehr Zug in die Partien kam ab dem Halbfinale. Pech nur, dass hier ausgerechnet die beiden verbliebenen heimischen Teams aufeinander trafen. Hebenshausen legte gegen Ziegenhagen/G./Erm. schnell ein 2:0 durch Frank Hüge und den besonders gut aufgelegten Mario Warkotsch vor. Er war es auch, der den Endstand zum 3:0 besorgte. Im anderen Halbfinale führte Gimte durch eines der ganz wenigen Kopfballtore des Turniers. Hansanovic hatte Bonic aufgelegt. Das sollte aber nichts nutzen. Arenshausen zeigte mit technisch gutem Fußball seine Klasse und siegte noch mit 2:1.

Somit stand fest, dass Vorjahressieger Gimte nur um Platz drei gegen Ziegenhagen spielen würde. Letztere lagen schon 0:2 hinten, als eine Minute vor dem Abpfiff Jan Becker Mitspieler Kaplan bediente - 1:2. Doch der Anschlusstreffer kam zu spät.

Im Finale machte Hebenshausen nach dem Rückstand durch Drost mächtig Druck. Mehrere Chancen wurden vergeben, ehe Omar Rudolph im Nachsetzen das Leder irgendwie über die Linie bugsierte. Im anschließenden Neunmeterschießen hatte Stefan Schmitz dann anscheinend sein Glück aufgebraucht. Erst verschoss er, danach machte Drost für Arenshausen alles klar. Eine starke Turnierleistung des FCH konnte das aber nicht schmälern.

Von Manuel Brandenstein

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