Fußball-Gruppenliga: Zierenberg setzt sich gegen Beiseförth/Malsfeld mit 4:1 durch

Erster Heimsieg für TSV

Zierenberg. Na bitte, es geht doch. Am 14. Spieltag der Fußball-Gruppenliga stimmten die Akteure von Trainer Jörg Langer im Duett mit den heimischen Fans den Freudengesang an. Denn der 4:1 (1:1)-Erfolg gegen das Mitkellerkind SG Beiseförth/Malsfeld war der erste Heimdreier der laufenden Punktspielrunde. Und er war verdient.

Die Zierenberger begannen konzentriert und druckvoll und hätten bis zur Pause den Sack bereits zumachen können. Doch Martin Stück (4.), Christian Rümenap (11., 20., 27.), Daniel Dzaja (15.) oder Sascha Metze (26.) vergeigten jeweils sogenannte Hundertprozentige. Pech hatte Daniel Schmidt (23.), sein Freistoßhammer landete lediglich an der Metallstange. Dann fiel doch endlich die längst überfällige TSV-Führung durch Martin Stück (28., FE) nach einem Foul an Shaban Mustafa.

Doch die Platzherrenfreude war nur von kurzer Dauer. Denn ein Abwehrversuch von Sebastian Dietzel (33.) ohne gegnerische Attacke ging als Schuss nach hinten los: ins eigene Gehäuse, für Keeper Bolz unhaltbar - 1:1. Die Gäste besaßen bis dahin nur einmal den Hauch einer Chance. Einen Freistoß (23.), der aber um Zentimeter über Ziel strich.

Nach dem Seitenwechsel blieb Zierenberg am Drücker und drängte auf eine vorzeitige Entscheidung. Danach sah es auch aus, denn Daniel Dzaja (53.) schoss seine Farben erneut in Führung. Beiseförth/Malsfeld steckte den Schock jedoch schnell weg und erhöhte Tempo und Schlagzahl. Doch ihr erarbeitetes leichte spielerische Plus in dieser Phase konnten sie nicht zählbar umsetzen. Sie stellten die gut gestaffelte und organisierte TSV-Abwehr oder Schlussmann Bolz vor keine nennenswerten Probleme. Bis auf eine Ausnahme in der 62. Minute, die aber den TSV-Keeper auf dem Posten fand.

Durch die verstärkte Offensive machten die Vereinigten natürlich hinten auf und luden damit die Platzherren zu Kontern ein. Die saßen auch im Doppelpack, zuerst durch Christian Rümenap (68.), dann traf mit seinem ersten richtigen Ballkontakt der gerade eingewechselte Hendrik Lange (73.). Damit war die Messe gelesen, wobei es auch noch mehr hätte sein können.

Zierenberg: Bolz - Heyde, Plettenberg, Dietzel, Schmidt, Dzaja (78., Bork), Mustafa, Kimnach (60., Rusche), Rümenap (70., Lange), Stück, Metze. (zih)

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