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Handball-Landesliga: VfL Wanfried gelingt der erste Saisonsieg

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Von: Marvin Heinz

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Pascal Küstner (rechts) erzielte beim ersten Saisonsieg des VfL Wanfried vier Treffer. Am kommenden Wochenende trifft das Team auf den TV Hersfeld.
Pascal Küstner (rechts) erzielte beim ersten Saisonsieg des VfL Wanfried vier Treffer. Am kommenden Wochenende trifft das Team auf den TV Hersfeld. © Marvin Heinz

Der VfL Wanfried hat das Heimspiel gegen die TG Rotenburg mit 28:21 (15:11) gewonnen und konnte in der Handball-Landesliga den ersten Saisonsieg feiern.

Wanfried - „Wir haben im Kollektiv eine starke Leistung geboten“, fand Trainer Stefan Schröder und weiter: „Verglichen mit den ersten Spielen haben wir uns deutlich verbessert.“ Wir beantworten die wichtigsten Fragen zum Spiel:

Wie ist der VfL gestartet?

Zu Beginn stotterte der Motor. „Wir waren träge und nicht wach genug“, ärgerte sich Schröder, der sah, wie seine Mannen nach neun Minuten mit 3:6 in Rückstand lagen. „Wir sind nicht in die Tiefe gegangen“, so Schröder, der viele nicht zielführende Kreuzbewegungen sah und auch an der Abwehrarbeit kein gutes Haar ließ: „Wir haben die Gäste zu schnellen Kontertoren eingeladen.“

An welchen Schrauben wurde gedreht, um wieder ins Spiel zu kommen?

Infolge der ersten Auszeit in Minute 10 legten die Wanfrieder zu: „Wir haben mehr Emotionen ins Spiel gebracht und waren galliger.“ Während im gebundenen Spiel die Schnittstellen in der Rotenburger Abwehr gefunden wurden, agierten auch die Rückraumspieler mit mehr Druck. Einfache Konter-Gegentore? Fehlanzeige. Mit einem 12:4-Lauf bis zur Halbzeit legten die Hausherren den Grundstein für den Sieg. Schröder: „Wir haben dann überzeugend und konsequent gespielt.“

Was gefiel dem Trainer in Hälfte zwei besonders?

Spielmacher Johannes Susebach drückte der Partie seinen Stempel auf, indem er ins Umschaltspiel viel Tempo brachte: „Er hat die Rotenburger in der Rückzugsphase immer wieder unter Druck gesetzt.“ Bestnoten verdiente sich der Kreisläufer und zentrale Abwehrspieler Milos Milosavljevic. Er habe die Angriffe von Rotenburg ständig gestört, so Schröder. Die Gäste fanden in Abwesenheit von Tomislav und Boze Balic nicht mehr zu ihrem Rhythmus.

Worüber ärgerte sich das Wanfrieder Lager?

Susebach wurde in der 57 Minute mit der Blauen Karten des Feldes verwiesen und wird voraussichtlich weitere Spiele gesperrt werden. „Die Schiedsrichter haben ein Nachhaken oder Nachtreten im Gerangel gesehen“, sagte Schröder, der angab, die Aktion selbst nicht genau gesehen zu haben. Für Schröders Geschmack ist die Bestrafung „in der Summe und mit dieser Argumentation zu hart. Johannes wird in diesem Jahr wohl nicht mehr für uns spielen. Er ist eine tragende Säule. Sein Ausfall tut weh.“ (mhz)

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