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„Es fehlt immer so ein bisschen was“ - HNU-Kapitän Lukas Wetterau über die schwierige Saison

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Von: Maurice Morth

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Sehr seltenes Bild in diesem Jahr: Vor allem vor dem Tor kommt Gruppenliga-Aufsteiger SG Herleshausen/Nesselröden/Ulfegrund nicht zum Zug. Sieben eigene Treffer sprechen eine klare Sprache, Torjäger Lukas Wetterau (Foto) war selbst erst einmal für seine Mannschaft erfolgreich.
Sehr seltenes Bild in diesem Jahr: Vor allem vor dem Tor kommt Gruppenliga-Aufsteiger SG Herleshausen/Nesselröden/Ulfegrund nicht zum Zug. Sieben eigene Treffer sprechen eine klare Sprache, Torjäger Lukas Wetterau (Foto) war selbst erst einmal für seine Mannschaft erfolgreich. © Marvin Heinz

Zehn Spiele hat die SG Herleshausen/Nesselröden/Ulfegrund in der Fußball-Gruppenliga hinter sich gebracht, drei mickrige Pünktchen konnte der Aufsteiger bislang einsammeln.

Nesselröden – Für die Mannschaft von Andreas Hartmann und Silvio Schlenz stehen gegen Fortuna Kassel (10./Anpfiff: Sonntag, 15 Uhr, Nesselröden), TSV Zierenberg (8.) und den Melsunger FV (15.) nun drei ganz wichtige Spieltage an, in denen Erfolge her müssen, um die im November startende Rückrunde nicht nur noch unter dem Motto „Betriebsausflug“ spielen zu können.

„Es zieht sich durch und ist frustrierend“

„Ganz realistisch: Wir spielen zwei der drei Spiele zu Hause, wenn wir da nicht sechs Punkte holen, dann wird es schon sehr schwer. Gewinnen wir, kommen wir nochmal in Schlagdistanz“, sagt auch HNU-Kapitän Lukas Wetterau.

Der erfahrene Leistungsträger grübelt selbst über den bisherigen Saisonverlauf: „Als wir zuletzt in der Gruppenliga gespielt haben, haben wir die Spiele mit 0:5 oder 0:8 verloren, da hatten wir das Gefühl, dass wir hoffnungslos verloren sind. In diesem Jahr ist das anders. Es fehlt immer nur so ein bisschen, etwa der letzte Pass vor dem Tor. Das zieht sich durch und ist frustrierend.“

Begibt man sich auf die Suche nach weiteren Gründen für die schlechte Saison, stechen zwei Zahlen ins Auge: 86 Tore erzielte die SG HNU in der Kreisoberliga-Meistersaison, in der Gruppenliga sind es bisher gerade einmal sieben Treffer. 49 Treffer steuerte im Vorjahr alleine der „WWW-Sturm“, bestehend aus Lukas Wetterau, Marcel Weishaar und Janik Wittich, bei, dieses Jahr kommt das Trio einfach nicht in Gang.

Verletzungen bremsen „WWW-Sturm“

„Ich war nach einer Verletzung in Hombressen für drei bis vier Wochen aus dem Training und damit dem Rhythmus raus, den brauche ich aber normal für mein körperliches Spiel“, sagt Kapitän Wetterau, und weiter: „Das zieht sich im Offensivbereich durch. Denn auch Marcel und Janik waren wegen Verletzungen immer mal raus. Da fehlen die Einsatzzeiten.“

Natürlich sei die Frustration nach den Niederlagen auf dem Platz und auch in der Kabine kurzzeitig hoch, denn diese seien einfacher zu akzeptieren, wenn man klar unterlegen sei. Zerfleischen werde sich bei der SG Herleshausen/Nesselröden/Ulfegrund, die klar auf die Gemeinschaft ausgelegt sei, aber untereinander niemand.

„Das gibt es bei uns nicht“, sagt Wetterau, der im Hinblick auf den kommenden Spieltag zuversichtlich ist: „Die letzten beiden Spiele machen Mut. Beim 1:2 gegen Grebenstein waren wir in der ersten Halbzeit die bessere Mannschaft und müssen eigentlich gewinnen und auch in Heiligenrode haben wir kein schlechtes Spiel gemacht, uns aber letztlich nicht belohnt.“ (Maurice Morth)

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