Positive Bilanz

Virtuelles Rennen - „beste Möglichkeit, trotz Corona einen EAM Kassel Marathon zu veranstalten“

Kassel Marathon virtuell 2021; Blick auf Kassel: EAM-Geschäftsführer Georg von Meibom lief am Herkules.
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Mit Blick auf Kassel: EAM-Geschäftsführer Georg von Meibom lief am Herkules.

Positive Resonanz von Teilnehmenden, Ausrichtern und Hauptsponsor: Auch virtuell und weltweit hat der EAM Kassel Marathon viel Spaß gemacht.

Kassel – Die Resonanz mit mehr als 3000 Angemeldeten schlichtweg beeindruckend, das Wetter perfekt, die Reaktionen praktisch ausnahmslos positiv: Über der guten Bilanz aber steht eine große Hoffnung der Laufbegeisterten, der Ausrichter im Team um den unverwüstlichen Macher Winfried Aufenanger und der Sponsoren um die EAM: Dass es vom 17. bis 19. September 2021 wieder eine reguläre Ausgabe des Rennens gibt. Anmelden können sich die Aspiranten schon jetzt auf www.kassel-marathon.de.

Das sonstige Gedränge bei der Startnummern-Ausgabe haben nur wenige vermisst, den stimmungsvollen Weg durch anfeuernde Zuschauer mitsamt dem Einlauf ins Auestadion aber alle. „Das wurde aus den vielen, vielen positiven Rückmeldungen deutlich“, berichtet Pressesprecher Michael Küppers. „Die Leute sind einfach froh, dass wir überhaupt eine Veranstaltung in dieser Form auf die Beine gestellt haben.“ Was keineswegs selbstverständlich ist, schließlich musste ein komplett neues System entwickelt werden. „Dafür“, so Küppers, „hat es auf Anhieb super geklappt.“

Und: Die virtuelle Form des Rennens hat den Kassel-Marathon weit über Nordhessen hinaus noch bekannter gemacht. „Ein interessanter positiver Aspekt“, sagt Küppers mit Blick auf Reaktionen auch aus Wales, England, Meran, dem Trentino, Münster, Hamburg, dem Trentino, vom Gardasee, von der Havel, von Amrum, aus Rhede, Soest, München und Wien.

Die längste Strecke legte Peter Kördel zurück mit 50,04 Kilometern – denn diesmal durfte jeder so viel laufen und walken, wie gewünscht. Amy lief 3,348 km und schrieb begeistert: „An mir sind Rehe vorbei gelaufen. Das war toll!“ Bas schaffte immerhin 0,652 km und war ebenso stolz.

Die offenbar besten Zeiten liefen im Marathon der schnellste Koch der Welt, Jan Kaschura aus Holzminden mit 2:38:53 Stunden, im Halbmarathon Joachim Neurath mit 1:22:10 und über 5 km Enno Hanekamp mit 17:55 Minuten. Das interne Duell im Laufteam Kassel über 10 km gewann Jens Nerkamp in 33:39 gegen Altersklassen-Königin Sandra Morchner (49), die im Trentino die persönliche Bestzeit von 34:16 vorgelegt hatte.

Die Auswertung dauert an, aber schon jetzt haben die Aktiven mit ihrer Teilnahme 1725 Euro gespendet für die Aktion „Herzstücke“, die Familien mit Krebserkrankten unterstützt. Diese Summe wird Sponsor EAM mit zwei Euro pro Läufer aufstocken.

Auch dessen Mitarbeitende waren stark vertreten. Fred Knobel war mit Frau Barbara, Tochter Leona und Kollege Philipp Schnegelsberg dabei und berichtet: „Wir sind zu viert Staffel gelaufen über viermal zehn Kilometer, gemeinsam hatten wir super viel Spaß und freuten uns an unserem eigenen Ereignis.“ Nicole Sprenger genoss mit Sohn Moritz und Ehemann Kalle Bronn „das besondere Erlebnis, als Familie zu starten“. Nach ihrer Teilnahme am midsummer-run war „der Start beim virtuellen Marathon nun für uns selbstverständlich“. Ebenso wie für Georg von Meibom. „Ich bin meine Lieblingsstrecke im Bergpark gelaufen“, berichtete der EAM-Geschäftsführer. „Der virtuelle Lauf war die beste Möglichkeit, trotz Corona einen EAM Kassel Marathon zu veranstalten“, sagte er und dankte „allen, die mitgemacht haben.!“
(Gerald Schaumburg)

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