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Christian Weiß: Es wird zur Sache gehen

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Jetzt kommt es darauf an: Der TV Hersfeld muss sich am Samstag gegen Hofgeismar/Grebenstein auf eine kampfbetonte Partie einstellen.
Jetzt kommt es darauf an: Der TV Hersfeld muss sich am Samstag gegen Hofgeismar/Grebenstein auf eine kampfbetonte Partie einstellen. © Stefan Kost-Siepl

Die Handballer des TV Hersfeld empfangen am Samstag Hofgeismar/Grebenstein in der Abstiegsrunde der Landesliga Nord. Beginn in der Geistalhalle: 18.30 Uhr.

Bad Hersfeld – Jetzt gilt’s: In dieser Saison war der Druck noch nie so stark wie vor diesem Heimspiel. Nach zwei Niederlagen in der Abstiegsrunde stehen die Hersfelder mit dem Rücken zur Wand. Nur noch Siege können helfen

Die Ausgangslage

Ist für die Hersfelder alles andere als berauschend. Die Hersfelder sind Drittletzter dieser Runde. Sie haben 6:10 Punkte auf ihrem Konto, die Ausgangslage beim Gast ist nicht besser.

Hofgeismar/Grebenstein ist Vorletzter, der direkte Tabellennachbar also mit 4:10-Punkten, könnte bei einem Sieg in der Geistalhalle die Hersfelder einholen.

Schlechter als die beiden Mannschaften ist nur das Schlusslicht TSV Wollrode, das noch keinen Zähler verbuchen konnte und 0:18-Punkte aufweist. Zwei Spiele, zwei Niederlagen: Während die Hersfelder die vergangenen Begegnungen mit 25:33 in Bettenhausen und gegen Dittershausen (25:28) verloren, gewann Hofgeismar das Heimspiel gegen Wollrode mit 34:30. Und verschaffte sich so vor dem wichtigen Spiel beim TVH ein bisschen moralische Aufrüstung. Die hätte den Hersfeldern auch gut getan.

Das Training

Aber die Mannschaft aus der Geistalhalle konnte ein spielfreies Wochenende genießen, die freien Tage aber nicht so nutzen, wie sich das Trainer Christian Weiß gewünscht hätte. Der Grund waren wieder kurzfristige Erkrankungen. Auch Spieler wie Andreas Krause trainierten aufgrund von Verletzungen nicht so mit, wie es nötig gewesen wäre.

Der Gegner

Hersfelds Trainer Christian Weiß hat sich Informationen über Hofgeismar eingeholt. „Sie scheinen besser zu sein, als es die Platzierung aussagt.“ Der Gast, der von dem auch in der Region bekannten Hazim Prezic trainiert wird, geht vor allem robust in der Abwehr zur Sache. „Sie bevorzugen eine stabile 6:0-Deckung“, sagt Weiß. Der TVH-Coach rechnet mit einer kampfbetonten Partie. „Es geht zur Sache. Wir müssen körperlich gut gegenhalten können. Im Angriff sind Jan Kurban und Felix Köster oft die besten Torschützen. Gegen Wollrode traf Kurban elfmal“, so Weiß.

Der Ausblick

„Wir müssen abliefern, müssen gewinnen“, sagt Weiß. Sein Team könne auf eine nicht so schlechte Leistung gegen Dittershausen aufbauen. „Wir hatten da gut begonnen, waren gut im Spielaufbau. Kämpferisch war das okay, wir müssen nur achtgeben, nicht zuviele technische Fehler zu produzieren.“ Fraglich ist nur David Schikarski aus beruflichen Gründen.

(Von Hartmut Wenzel)

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