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Nun gegen Bad Hersfeld nachlegen - Eschweger TSV strebt morgen den zweiten Heimsieg an

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Von: Maurice Morth

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Hoch hinaus wollen der Eschweger TSV und Bojan Manojlovic (Mitte) auch wieder am morgigen Samstag im zweiten Heimspiel der Landesligasaison gegen den TV Hersfeld.
Hoch hinaus wollen der Eschweger TSV und Bojan Manojlovic (Mitte) auch wieder am morgigen Samstag im zweiten Heimspiel der Landesligasaison gegen den TV Hersfeld. © Markus Claus

Für die Eschweger Handballer steht morgen das nächste Heimspiel an. Nach dem Krimi-Heimsieg gegen die TG Rotenburg sollen die nächsten zwei Punkte gegen den TV Hersfeld folgen.

Eschwege – Viel Arbeit war für den Eschweger TSV am vergangenen Wochenende gegen die TG Rotenburg nötig, um bei der Heimpremiere in der Handball-Landesligasaison 2021/2022 den ersten Sieg vor eigenem Publikum (24:23) einzufahren.

Mit einer ähnlich schweren Aufgabe rechnet ETSV-Coach Julian Triller auch am morgigen Samstag beim Spiel gegen den TV Hersfeld (Samstag, 27. November, 18 Uhr, Heuberghalle): „Ich erwarte einen ebenbürtigen Gegner von der Klasse Rotenburgs. Aber wir spielen zu Hause, da ist ein Sieg natürlich das Ziel.“

Mit Lasse Reinhardt (Eintracht Baunatal), Alexander Schott (Hünfelder SV) und Jannis Deppe (HSG Großenlüder/Hainzell) haben die Bad Hersfelder drei durchaus wichtige Spieler der vergangenen Jahre verloren. Gegen die Aufstiegsfavoriten MSG Körle/Guxhagen (23:27) und den Hünfelder SV (19:32) setzte es in den beiden ersten Ligaspielen Niederlagen.

ETSV will die eigenen Fehler abstellen

„Die Partien sind aber überhaupt nicht ausschlaggebend, um über ihre Klasse zu urteilen“, so Julian Triller, dem vor allem etwas daran liegt, dass seine Mannschaft die eigenen Hausaufgaben erledigt: „Ich hoffe, dass wir dieses Mal souverän Handball spielen. Nach dem Videostudium mussten wir hart mit uns selbst ins Gericht gehen.“

Es gelte, die eigenen Fehler abzustellen und über eine gewisse Körperlichkeit ins Spiel zu kommen. „Die Deckung muss stabiler werden. Das war gegen Rotenburg der Landesliga nicht würdig“, so Triller.

Ein Fragezeichen steht noch hinter dem Einsatz von ETSV-Außenspieler Fabian Otto, der in der zweiten Halbzeit gegen Rotenburg umknickte und anschließend nicht mehr mitwirken konnte. „Er hat diese Woche nicht trainiert, aber es ist wohl kein Bänderriss, sondern nur eine Dehnung“, so Julian Triller, der Otto für den morgigen Samstag noch nicht abschreiben wollte.

Dem TV Hersfeld fehlt der Rhythmus

„Natürlich wollen wir jetzt gern auch mal punkten und wir fahren nicht dorthin, um zu verlieren“, sagt TV-Hersfeld-Trainer Christian Weiß. „Aufgrund des Spielplans kommen wir aber einfach schwer in den Rhythmus und das merkt man schon deutlich.“ Durch Erkältungswelle und Booster-Impfungen habe man einige Krankheitsfälle, wodurch das Training in den vergangenen Tagen beeinträchtigt war. Er musste häufig ein bisschen improvisieren, berichtet Weiß – „was das Ganze natürlich schwierig macht.“

Dass Marc Förtsch nach einer im Training erlittenen Muskelverletzung an der Wade vermutlich länger ausfällt, steht fest. Den ETSV sieht er am morgigen Abend entsprechend in der Favoritenrolle und bescheinigt dem Gastgeber einen quirligen Rückraum sowie treffsichere Außenspieler.

„Sie haben bisher gute Leistungen gezeigt und sind zu Hause eine Bank“, sagt Hersfelds Trainer Christian Weiß. „Daher können sie befreit aufspielen – aber trotzdem wollen wir natürlich versuchen, bei ihnen etwas zu holen.“

Hinweis: In der Heuberghalle in Eschwege gilt die 2G-Regel (Geimpft, Genesen). (mmo)

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