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30:32 - Starker ETSV hat Spitzenreiter Körle/Guxhagen am Rande der Niederlage

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Von: Maurice Morth

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Enttäuschte Gesichter: (von links) Bojan Manojlovic, Mike Guthardt, Fabian Otto und Cornel Medrea zeigten mit dem ETSV die bis dato beste Saisonleistung, zum Sieg reichte es gegen Spitzenreiter MSG Körle/Guxhagen am Ende aber nicht.
Enttäuschte Gesichter: (von links) Bojan Manojlovic, Mike Guthardt, Fabian Otto und Cornel Medrea zeigten mit dem ETSV die bis dato beste Saisonleistung, zum Sieg reichte es gegen Spitzenreiter MSG Körle/Guxhagen am Ende aber nicht. © Maurice Morth

Den Handballern des Eschweger TSV ist am Mittwochabend fast die Sensation geglückt: Landesliga-Spitzenreiter MSG Körle/Guxhagen hatte man am Rande der Niederlage.

Eschwege – Die Enttäuschung war den Spielern, Betreuern und Fans des Eschweger TSV nach der Schlusssirene am Mittwochabend in der Heuberghalle ins Gesicht geschrieben: 30:32 (18:16) lautete am Ende das Ergebnis gegen den Tabellenführer MSG Körle/Guxhagen, den der ETSV mit seiner bisher besten Saisonleistung in der Handball-Landesliga am Rande einer Niederlage hatte.

Nur weil den Dietemännern in den letzten zehn Minuten die Luft ausging, konnte die MSG zwei schmeichelhafte Punkte mit zurück in den Schwalm-Eder-Kreis nehmen.

Trainer Julian Triller: „Ärgerlich, ärgerlich, ärgerlich“

„Ärgerlich, ärgerlich, ärgerlich. Wir haben überragende 50 Minuten gespielt, aber dafür kriegst du nichts. Außer, dass die Jungs nun kaputt sind“, sagte ein frustrierter und sichtlich mitgenommener ETSV-Trainer Julian Triller nach einem Spiel, dessen Verlauf schnell erzählt ist: In der ersten Halbzeit lagen die Eschweger nur einmal mit 7:8 zurück (15.), waren ihrem Gegner ebenbürtig und führten nach Toren von Linksaußen Fabian Otto zwischen der 22. und 23. Minute gar mit 13:10 und 14:11.

Die 18:16-Halbzeitführung nach einem Treffer von Jonas Wagner war dementsprechend verdient. „Ich habe geahnt, dass wir ein Topspiel abliefern könnten, denn Körle/Guxhagen liegt uns mit ihrer Spielweise besser als Hünfeld, denen wir körperlich unterlegen sind“, so Triller, und weiter: „Die Zielstrebigkeit beim Torabschluss war stark, ich kann kaum etwas Negatives sagen.“

Nach 50 Minuten ließen beim ETSV die Kräfte nach

In der zweiten Hälfte ein ähnliches Bild: Der ETSV überzeugte, lag sogar mit drei Toren in Front (25:22, 41.) und zwang Gästetrainer Christian Schade zu einer Auszeit – die der MSG aber einen Schub gab.

Denn als der herausragende Spielmacher Eugen Gisbrecht auf 28:28 stellte (50.) und sein starker Mitspieler Niklas Griesel nach über 35 Minuten mit dem 28:29 (51.) wieder die Führung für die MSG erzielte, ließen bei den Eschwegern, die wesentlich weniger durchwechseln konnten, die Kräfte nach.

Zwar kam der ETSV noch einmal auf 30:31 heran (58.), Eugen Gisbrecht machte mit seinem neunten Treffer des Abends dann aber endgültig den Sack zu (60.).

„Mit dem Kraftproblem machen wir das Spiel dann nicht mehr so breit, versuchen es mehr über die Mitte zu ziehen. Weil es nicht mehr so lief, haben wir da vergessen als Mannschaft zu spielen. Wenn wir diese Leistung aber annähernd so in jedem Spiel bringen, brauchen wir vor wirklich keinem Gegner Angst haben“, so ETSV-Trainer Julian Triller. (Maurice Morth)

Eschweger TSV - Körle/Guxhagen 30:32 (18:16)

Eschweger TSV: Medrea, Henke, Gleim - Smeu (9/3), Wagner (4), Otto (8), Meyer, Manegold, Guthardt (4), Haaß (4), Manojlovic (1), Reuchsel.

MSG Körle/Guxhagen: Wicke, Ebert - Reinbold, Rulff (3), Linz, Schlüter, Hillwig, Ploch (9), Lanatowitz, Taube, Gisbrecht (9/1), Bachmann, Griesel (9/6), Schröder (2).

Zuschauer: 100.

Schiedsrichter: Hildebrand/Loll (Fulda/Vogelsberg).

Spielfilm: 3:2 (4.) - 5:5 (9.) - 7:8 (15.) - 14:11 (23.) - 16:15 (29.) - 18:16 (30.) - 22:20 (36.) - 25:22 (41.) - 27:26 (47.) - 28:29 (51.) - 29:31 (57.) - 30:32 (60.).

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