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ETSV geht die Kraft aus: 26:32-Niederlage bei der MSG Körle/Guxhagen

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Von: Maurice Morth

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Wie im Hinspiel: Trotz einer guten Leistung gingen der Eschweger TSV und Mike Guthardt (links) gegen Spitzenreiter MSG Körle/Guxhagen am Ende leer aus.
Wie im Hinspiel: Trotz einer guten Leistung gingen der Eschweger TSV und Mike Guthardt (links) gegen Spitzenreiter MSG Körle/Guxhagen am Ende leer aus. © Maurice Morth

Nichts geworden ist es mit einer Überraschung des Eschweger TSV im Auswärtsspiel am Samstagabend bei der MSG Körle/Guxhagen.

Melsungen - Gegen den Führenden der Handball-Landesliga Nord Gruppe 2 waren die Dietemänner am Ende chancenlos.

Fest steht damit: In der Aufstiegsrunde für die Oberliga wird der ETSV mit null Punkten starten, während sich der Gegner aus dem Schwalm-Eder-Kreis mit 11:1 Punkten (ein Punkt wird noch aufgrund Nichterfüllung des Schiedsrichtersolls abgezogen; Anm. d. Red.) berechtigte Hoffnungen auf den Aufstieg machen darf.

MSG Körle/Guxhagen - Eschweger TSV 32:26 (14:13). „Wir haben lange mitgehalten und das deutliche Ergebnis spiegelt nicht wirklich die gute Leistung wider, die wir gezeigt haben“, sagte ein zufriedener ETSV-Trainer Julian Triller nach dem Spiel. Denn in der ersten Halbzeit führte der ETSV nach einem ausgeglichenen Start zwischenzeitlich mit 6:4 (9.), 8:5 (15.) und 10:8 (20.).

Weil aber unter anderem Nico Imke (drei Tore), Niklas Griesel (zwei Tore) und Eugen Gisbrecht (zwei Tore) aufseiten der Gastgeber aufdrehten, ging es mit einem 13:14-Rückstand aus ETSV-Sicht in die Pause. „Vom Tempo her war das Spiel ähnlich wie das Hinspiel in Eschwege. Technisch wirklich sehr attraktiv und spannend“, so ETSV-Kapitän Mike Guthardt.

Eschwege TSV dreht Spiel nach der Pause

Wie zu Beginn kamen die Dietemänner auch gut aus der Pause, drehten über Tore von Nicolas Reuchsel, Fabian Otto und Alin Smeu das Spiel zwischenzeitlich sogar zum 18:16 (37.) um. Das war aber nur eine kurze Bestandsaufnahme, denn danach wendete sich das Blatt endgültig zugunsten der Gastgeber – der kleine ETSV-Kader musste wie im Hinspiel dem hohen Tempo Tribut zollen.

Nach einer Zwei-Minuten-Strafe gegen Nicolas Reuchsel beim Spielstand von 18:18 (38.) setzte sich die MSG sukzessive über ein 22:19 (46.), 26:20 (50.) und 29:23 (54.) bis zum 32:26-Endstand ab. „Es war ein schnelles Spiel, wo man die Bank braucht, aber dafür waren wir ein bis zwei Leute zu wenig“, so Triller, der selbst gemeinsam mit Trainerkollege Christian Löbens auf der Platte stand.

Aufstiegsrunde beginnt am 23. April

„Wir haben über 60 Minuten im 5:1 verteidigt und vor allem ihren Spielmacher Eugen Gisbrecht genervt. Christian hat das wirklich überragend gut gemacht“, sagte Triller. Mit nachlassender Kraft hätten sich dann aber die Fehler im Spiel erhöht. Der ETSV pausiert nun eine Woche mit dem Training, ehe die Vorbereitung für die Aufstiegsrunde beginnt. Am 23. April geht es zur HSG Fuldatal/Wolfsanger.

ETSV: Medrea, Henke - Smeu (5/1), Wagner (2), Otto (8), Triller, Löbens, Manegold (1), Guthardt (1), Manojlovic (1), Reuchsel (8).

Spielfilm: 3:3 (6.) – 5:8 (15.) – 8:8 (18.) – 11:11 (24.) – 14:13 (30.) – 16:18 (37.) – 21:18 (43.) – 26:20 (50.) – 30:24 (57.) – 32:26 (60.)

(Maurice Morth)

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