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Etwa 200 Teilnehmer starteten beim White Hills Run in Hohenroda

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Eine Frau im Schlammloch beim White Hills Run in Hohenroda
Nichts für Weicheier: Wer am White Hills Run in Hohenroda teilnimmt, sollte sich vor Schlammlöchern nicht unbedingt ekeln. © Tamsyn Axt-Bäuml

Bergauf, bergab, drunter, drüber und mitten durch hieß es am Wochenende beim dritten White Hills Run in Hohenroda. Dafür hatten sich bis kurz vor dem Start 200 Läuferinnen und Läufer angemeldet.

Mansbach – Und manch einer hatte bereits eine lange Reise hinter sich, gab es doch unter anderem sogar Teilnehmer aus Hamburg. Um 10 Uhr fiel der Startschuss, in diesem Jahr ausgeführt von Bürgermeister Andre Stenda, der verletzungsbedingt pausieren musste und so Team Hohenroda nicht unterstützen konnte. Danach ging es am Start im Fünf-Minuten-Takt weiter. Ein Überbleibsel aus den vergangenen Jahren, in denen durch coronabedingte Auflagen kein Start mit allen Teilnehmern gleichzeitig möglich war. Dies hatte jedoch den Vorteil, dass es zu weniger Wartezeiten an den Hindernissen kam, außerdem bot sich so den Zuschauern an der Strecke länger die Möglichkeit, die Sportlerinnen und Sportler anzufeuern.

Feuers, Schlammtastik, MX Dirt Runners, Saliako Runners, oder Titans of Mud waren nur einige der kreativen Teamnamen. Und kreativ waren auch wieder die Hindernisse in diesem Jahr. Zum Aufwärmen ging es erst einmal um den Sportplatz zum nahe gelegenen Geyso-Schloss. Dort wartete mit einem Rutsch per Plane den Hang hinunter auch der letzte frische Moment auf die Athleten. Denn danach ging es per Rutsche in den Teich des ehemaligen Tierparks – nach mitten durch folgte drüber über die aufgetürmten Autowracks. Auf dem Weg Richtung Oberbreitzbach folgten auf der wahlweise acht oder elf Kilometer langen Strecke die Hindernisse Deponie und Sturzhang. In der Grasgrube gab es nahe dem Hof Giebel gleich drei Hindernisse: ein mit Wasser und Schlamm gefüllter Container, große Rundballen und ein Bagger. Nächster Halt: Hof Eiche. Kurze Abkühlung in einem aufgeschnittenen Wasserfass, das durchklettert werden musste. Knackpunkt waren die aufgespannten Schnüre und das seifenhaltige Wasser, das eingesprüht wurde. Wäre ja sonst auch zu einfach gewesen.

Danach teilte sich die Strecke: Noch eine Runde um Oberbreitzbach und somit elf Kilometer oder direkt nach Mansbach, immerhin auch acht Kilometer. Wer sich den vollen Spaß gönnte, folgte dem Streckenverlauf sogar einmal unterirdisch. Hier galt es, einen Tunnel mit Wasserlauf unter der Hauptstraße zu durchqueren. Am nächsten Zuschauerpunkt rund um das Sandloch wurde es dann ebenfalls wieder nass, denn der nächste Teich musste gleich an zwei Stellen durchquert werden. Anschließend ging es dann kurz kriechend durch einen aufgebauten Tunnel, danach gleich wieder über einige große hölzerne Kabeltrommeln und dann wieder unter einem Traktor samt Ackerpflug durch.

Auf den letzten Kilometern noch einnmal zurück zum Hof Eiche, daraufhin warteten zwei weitere Herausforderungen – Schlammpackung inklusive. Einmal kurz die Aussicht genießen, bevor es zurück nach Mansbach ging. Vorbei an der Schutzhütte im Rabental liefen die Teilnehmer in Richtung Ziel und hier hieß es kurz vor Schluss noch einmal klettern. Erneut wartet eine kleine Holzwand mit Schlauch als Kletterhilfe, die der ein oder andere mit etwas Anlauf jedoch auch so überwinden konnte. Das letzte Hindernis war eine kleine Schaumparty, bevor es die letzten Meter – geschafft, gezeichnet, aber auch sichtbar glücklich – ins Ziel ging.

(Tamsyn Axt-Bäuml)

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