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Radsport: Die „Everest-Strecke“ am Eisenberg fahren

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Jörg Reim, Radsportler des RSV, am Eisenberg.
Jörg Reim, Radsportler des RSV, am Eisenberg. © Hartmut Wenzel

Bad Hersfeld – Mit dem Rad auf den Mount Everest – nicht ganz, aber doch 8 848 Höhenmeter an einem Tag. Das wollen die Radsportler am Samstag beim sogenannten „Everesting“ am Eisenberg erreichen. Der Radsportverein Bad Hersfeld (RSV) veranstaltet zum ersten Mal dieses besondere Event.

Die Regeln sind einfach und werden weltweit beim „Everesting“ beachtet. Ein Berg – ein Tag – ein Ziel: So lange den Anstieg hinauf und herunterzufahren, bis man die Höhenmeter des Mount Everest erreicht hat.

Am Eisenberg bedeutet dies konkret: Die Steigung von Willingshain hoch zum Gipfel ist 3,8 Kilometer lang und hat 310 Höhenmeter. Es sind also 29 Auffahrten und 28 Abfahrten nötig, insgesamt 218 Kilometer, um die magische Höhenmetergrenze zu erreichen. Dabei geht es nicht um Zeiten oder Platzierungen, sondern um das Ankommen.

Carsten Lenz, der Erste Vorsitzende des RSV, sagt: „Wir wussten von einigen Radsportlern, die das Everesting an anderen Bergen alleine geschafft hatten. Unser Ziel aber ist es, dass viele Sportler dies gemeinsam an einem Tag am Eisenberg auch schaffen können. Wir freuen uns, dass wir nun doch 20 Voranmeldungen haben.“

Die Steigung am Eisenberg ist wohl der schwerste Anstieg im gesamten Landkreis. „Aber die Strecke bietet unterwegs tolle Aussichten. Das wird es den Radlern vielleicht etwas leichter machen. Und der Anstieg von Willingshain hoch zum Eisenberg ist nun mal der Klassiker der Berge“, so Lenz weiter.

Der Weltrekord beim „Everesting“ liegt übrigens bei 6:40 Stunden und wurde in Irland erreicht. „Diese Zeiten erwarten wir am Eisenberg natürlich nicht. Wir gehen davon aus, dass die Sportler zwischen 11 und 20 Stunden brauchen werden“, sagt Carsten Lenz. Der Start ist übrigens bereits morgens um 4:30 Uhr am Samstag.

Neben dem „Everesting“ bietet der RSV aber auch zwei kürzere Touren an, nämlich ein „Zugspitzing“ über 73 km und eine Eisenberg-Runde über 120 km (jeweils 3000 Höhenmeter). Dabei wird ein Rundkurs von 15 Kilometern achtmal gefahren.  red

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