Sparkassen-Handballcup: MT siegt gegen Friesenheim, Göppingen gegen Coburg

Der Tag der Favoriten

Da hilft nur der Griff am Trikot: Melsungens Rückraumspieler Malte Schröder (Mitte, mit der Nummer 10) wird vom Friesenheimer Abwehrspieler am Wurf gehindert. Foto: Eyert

Bad Hersfeld. Tag zwei des Sparkassen-Handballcups in der Bad Hersfelder Geistalhalle war der Tag der Favoriten: Frisch Auf Göppingen gewann sein zweites Spiel in der Gruppe eins gegen den Zweitligisten HSC Coburg klar mit 33:26, auch MT Melsungen war endlich mit 38:30 gegen Friesenheim erfolgreich.

Der Zuspruch der Fans war erneut gut. Knapp 250 Besucher zählte der TV Hersfeld beim Melsunger Spiel. Darunter waren auch mehr als 30 mitgereiste Fans der Bartenwetzer.

Frisch Auf Göppingen - HSC Coburg 33:26 (15:13). Auch wenn das Ergebnis etwas anderes aussagt: Außenseiter Coburg war ein fast ebenbürtiger Gegner, der dem klassenhöheren Konkurrenten bis Mitte der zweiten Hälfte das Wasser reichen konnte. Göppingen führte zwar früh, doch die Coburger blieben durch die Rückraumspieler Matthias Gerlich – vier Tore in Hälfte eins – Philip Seitle und Linksaußen Sebastian Kirchner stets in Schlagweite. Als Frisch Auf im Angriff mehrmals erfolglos blieb – zweimal scheiterten sie bei Siebenmetern, mehrmals waren auch Pfosten und Latte im Weg – und Coburg auf 19:20 herankam, schien sich erneut eine Sensation anzubahnen.

In dieser Phase war es vor allem Zarko Sesum im Göppinger Rückraum, der die Nerven behielt. Überdies war auch die Außenzange mit Christian Schöne und Marcel Schiller bei Tempogegenstöße erfolgreich, die sich die Württemberger durch eine offensive Abwehr erarbeitet hatten.

Torschützen für Göppingen: Nyokas 5, Schöne 5, Sesum 4, Späth 4, Schiller 3, Fontaine 3, Kneule 3, Oprea 3, Halen 2, Beljanski 1

Torschützen für Coburg: Gerlich 6, Andersson 5, Billek 4, Seitle 4, Coßbau 3, Kelm 2, Göhl 1, Riehn 1

MT Melsungen - TSG Friesenheim 38:30 (17:17). Die Melsunger kamen erst nach dem Wechsel richtig in Schwung, nachdem die erste Hälfte sehr zäh verlief. MT-Keeper Peter Sandström musste mehrmals nach leichten Gegentoren den Ball aus dem Netz holen. Trainer Michael Roth wechselte im zweiten Abschnitt Neuzugang Sebastian Ullrich im Tor ein. Der fügte sich gleich mit einem gehaltenen Siebenmeter gut ins Team ein und zeigte auch in der Folgezeit feine Paraden. So zog MT vom Zwischenstand 23:19 (37.) und 28:23 (45.) auf und davon. Stark vor allem auch der Niederländer Jeffrey Boomhouwer, der vor allem bei Tempogegenstößen und bei Strafwürfen erfolgreich war. Mit elf Treffern, davon fünf Siebenmetern, war er der beste Torschütze der MT-Mannschaft.

Torschützen für MT: P. Müller 3, Schröder 3, Danner 4, Vuckovic 3, Boomhouwer 11/5, Rinic 5, M. Müller 5, Maric 2, Fahlgren, Sellin je 1,

Beste Torschützen Friesenheim: Grimm und Kogut je 5

Von Hartmut Wenzel

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Kommentare

Hinweise zum Kommentieren:
Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.