Fußball im Kreis Hersfeld-Rotenburg

Neuenstein und Niederaula/K. spielen um Pokal

Daniel Schwarz von der SG Neuenstein (in Rot) ist in dieser Szene von Gegenspielern der SG Aulatal umzingelt.
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Droht auszufallen: Daniel Schwarz von der SG Neuenstein (in Rot) ist in dieser Szene des Halbfinales von Gegenspielern der SG Aulatal umzingelt.

Wer schnappt sich den Titel und wird Nachfolger der FSG Bebra? Im Halbfinale des Fußball-Kreispokals am Mittwochabend ist für die Bebraner bei der 1:3-Niederlage gegen die SG Niederaula/Kerspenhausen der Traum von der Titelverteidigung geplatzt.

Asbach - Die Niederaulaer treffen am heutigen Samstag, 15.30 Uhr, in Asbach auf die SG Neuenstein, die mit dem gleichen Ergebnis den Gruppenligisten SG Aulatal aus dem Rennen warf. „Erstmals konnten sich die Finalteilnehmer nicht auf einen Spielort einigen, daher wählten beide den Platz in Asbach als Austragungsstätte. Ein neues, aber machbares Kapitel in der Pokalgeschichte des Fußballkreises“, sagt Spielleiter Thomas Becker (Bosserode).

Einen Favoriten im Vorfeld auszumachen fällt schwer. Da beide Mannschaften bisher nicht immer ihren kompletten Kader zur Verfügung hatten, wird letztendlich auch dieser Punkt mitentscheidend beim Ausgang des Spiels sein. Neuensteins Trainer Christian Pfeiffer hatte 30 starke Minuten seines Teams gesehen, ehe Aulatal dann aggressiver zu Werke ging und besser aus der Halbzeit kam, „weil sie auch mussten“. Spätestens mit dem 3:1 war dann aber der letztendlich verdiente Sieg unter Dach und Fach. Man wachse mit dem Gegner, und auch eine gewisse Eigendynamik komme rein, wenn man das Ziel Finale vor Augen habe, lobte er seine Elf.

Dazu gesellte sich der richtige Rahmen mit einer tollen Zuschauerkulisse in Untergeis. Für das Endspiel sei genügend Motivation vorhanden, nicht nur weil Pfeiffer aus Niederaula stammt und dort wohnt. „Für den Sieg haben wir einen hohen Preis bezahlt“, sagt Pfeiffer, zeigt sich aber dennoch zuversichtlich. Daniel Schwarz hat Wadenprobleme, Steffen Skrabal eine Leistenzerrung davon getragen und Timo Ziehn einen eingeklemmten Nerv im Rücken.

Niederaulas Coach Frank Ullrich freut sich auf das Aufeinandertreffen mit seinem ehemaligen Weggefährten aus Asbacher Zeiten, Christian Pfeiffer. „Mich als Asbacher freut es natürlich, dass ich endlich mal ein Heimspiel habe“, sagt Ullrich. Mit der Leistung in Bebra war er nicht ganz so zufrieden, schränkt dabei aber auch ein, dass er in der Vergangenheit ständig gerade in den zentralen Positionen wechseln musste.

Nach 20 Minuten habe man etwas den Faden verloren, Umstellungen in der Halbzeit hätten aber gefruchtet. Besonders die beiden Treffer seines Sohnes Jan seien gut heraus gespielt gewesen. Gegner Neuenstein schätzt er stark ein, der besonders durch André Deneke an Potenzial gewonnen habe. Aufgrund der Ausgeglichenheit erwartet er am Ende keinen klaren Sieger. „Es wird kein Selbstläufer werden, auch die Serie nicht. Wir müssen uns alles erst erarbeiten, wollen aber mit einer richtig guten Truppe viel erreichen“, sagt Ullrich.

Thomas Becker

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