VGH-Preis: Die Tschechin Sarka Schmaus wiederholt Vorjahreserfolg / Gesamtwertung an Klaus Brinkmann

Ein Fehler reicht zur Titelverteidigung

Freude nach der Bruchlandung: Trotz eines Fehlers am letzten Hindernis und eines Sturzes gewann Sarka Schmaus mit Rascaldino den VGH-Cup. Foto: Jelinek

Manche Dinge wiederholen sich beim Burgturnier. Im vergangenen Jahr bejubelte Sarka Schmaus ihren Sieg im VGH-Preis. Damals durfte sie als letzte von vier Teilnehmern das Stechen in Angriff nehmen und blieb ohne Abwurf. Gestern jubelte sie erneut, auch wenn das Stechen nicht optimal lief.

Nur drei der 15 Paare meisterten den Umlauf fehlerfrei. Das Stechen hatte es dann aber in sich. Als erste musste Schmaus mit Rascaldino ran. Die Tschechin zeigte eine souveräne Vorstellung – die aber mit einem großen Schreck endete. Denn am letzten Hindernis gab es den Abwurf, der Ross und Reiter völlig aus dem Konzept brachte. Die Tschechin stürzte nach dem Zieldurchlauf (4 Fehlerpunkte/32,80 Sekunden), berappelte sich aber gleich wieder, um die beiden nachfolgenden Konkurrenten unter die Lupe zu nehmen.

Und was Schmaus da zu sehen bekam, half, den Schock des Sturzes schnell zu verkraften. Thorsten Brinkmann leistete sich mit Pikeur Cassano zwei Fehler in der doppelten Kombination, was nur zum dritten Platz reichte. Auch Klaus Brinkmann konnte die Steilvorlage der Kontrahenten nicht nutzen. Mit Pikeur Bellevue leistete er sich früh einen Abwurf und konnte Schmaus’ Zeit nicht mehr unterbieten. Mehr als nur ein kleiner Trost: Klaus Brinkmann gewann die Gesamtwertung.

Von Ralf Walle

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