Biathlon-Europameisterschaften: Nadine Horchler Vierte, Carolin Hennecke Siebte

Biathlon-Europameisterschaften: Nadine Horchler Vierte, Carolin Hennecke Siebte

Heimische Aushängeschilder im Biathlon: Nadine Horchler (links) und Carolin Hennecke hielten sich bei den Europameisterschaften in Osrblie am Schießstand schadlos und belegten die Plätze vier und sieben. Archivfotos: dpa

Osrblie/Willingen. Die heimischen Teilnehmerinnen trumpften am Samstag bei den Biathlon-Europameisterschaften im slowakischen Osrblie vor allem am Schießstand groß auf. Sowohl Nadine und Karolin Horchler (Ottlar) als auch Carolin Hennecke (Stormbruch) blieben mit der Waffe während des 7,5-Kilometer-Sprints fehlerfrei.

Die Laufleistung reichte allerdings nicht um aufs Podest zu springen. N. Horchler wurde Vierte, Hennecke Siebte und K. Horchler kam auf Rang 24. Es siegte die Ukrainerin Olena Pidhrushna mit null Fehlern in 20:23,0 Minuten vor ihrer Landsfrau Valeria Semerenko (zwei Fehler, 29,4 Sekunden Rückstand) und der Polin Weronika Nowakowska (1/35,3).

Es war kalt - minus sieben Grad - und windstill in Osrblie. Hervorragende Voraussetzungen also am Schießstand und auf der Strecke. Diese Voraussetzungen wurden von den heimischen Starterinnen, bei denen Nadine Horchler und Carolin Hennecke bereits Erfahrung im Weltcup gesammelt haben, besonders am Schießstand bestens genutzt.

Nadine Horchler war mit Startnummer 23 ins Rennen gegangen und ließ alle Scheiben sowohl im liegenden als auch im stehenden Anschlag umklappen. Sie kam als Zweite ins Ziel, wurde dann aber noch durch die später gestarteten Semerenko und Nowakowska auf Platz vier durchgereicht. Am Ende hatte sie 44,9 Sekunden Rückstand, mit denen sie in die heutige Verfolgung geht.

„Schade, dass es für Platz drei nicht gereicht hat. Ich bin mit meinem Rennen dennoch zufrieden. Alle, die vor mir liegen, sin dgute Weltcup-Läuferinnen. Wäre es ein normales IBU-Rennen gewesen, wären die nicht dabei und ich hätte gewonnen“, sagte Nadine Horchler auf HNA-Anfrage.

Auch Carolin Hennecke blieb am Schießstand fehlerfrei. Ihr fehlt noch etwas die Kraft nach ihrer zweiwöchigen Krankheitspause. Im Ziel hatte sie 50,6 Sekunden Rückstand. „Ich fühle mich sehr gut. Der letzt Tick auf der Strecke fehlt noch, aber wird bestimmt wieder kommen“, sagte Hennecke direkt nach dem gestrigen Rennen.

N. Horchler und Hennecke führten die deutsche Mannschaft an. Auf den Plätzen folgten Juliane Döll (9. 2/1:10,6), M. Hammerschmidt (13./2,1:32,9) und K. Horchler (24./0/2:05,4). Mit den genannten Rückständen geht es in die heutige Verfolgung. N. Horchler: „Prima Ausgangsposition. Es wird angegriffen.“ (hwx)

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