Luftgewehr-Bundesliga

Fehlstart für Schützengilde Mengshausen

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Nur Jaqueline Becker gewann eins ihrer Matches am ersten Wettkampfwochenende für die SGi Mengshausen. 

Glücklos war die Luftgewehr-Bundesligamannschaft der Schützengilde Mengshausen beim Saisonstart in Gelsenkirchen.

Mengshausen – Das Team verlor die ersten beiden Wettkämpfe und findet sich am Tabellenende wieder.

Im ersten Match am Samstag fingen sich die Waldhessen ein 1:4 gegen den Gruppenersten der letzten Saison, Gastgeber BSV Buer-Bülse, ein. Dabei sah es zeitweise sogar nach einem sicheren Sieg für das nur mit Frauen besetzte Team der SGi aus. Doch daraus wurde nichts. So verlor Mandy Mulder das erste Einzel gegen ihren holländischen Landsmann Peter Hellenbrand nach einem Unentschieden im regulären 40-Schuss-Match (beide 393 Ringe) im Stechen mit 9:10. Janina Kister legte zügig 390 Ringe bei ihrem ersten Start für Mengshausen vor. Da hatte ihre Gegnerin Leila Hofmann bei drei Ringen mehr in der Hochrechnung noch 14 Schüsse vor sich. Damit war noch alles drin für einen Punktgewinn. Doch Hofmann leistete sich nur zwei Neuner und beendete ihren Wettkampf mit 391 Ringen.

Ziemlich chancenlos blieben Laura Schulz (389:397 gegen Henny Karen Reitz) und Daniela Schäfer (383:394 gegen Lisa Tüchter). Den einzigen Sieg und Ehrenteffer für Mengshausen holte Jaqueline Becker im zweiten Einzel gegen ihren hessischen Mixed-Partner Dennis Welsch in einer hauchdünnen Entscheidung mit 394:393 Ringen.

Im zweiten Auftaktmatch am Sonntag bekamen die Waldhessen nicht einen Stich. Es gab eine 0:5-Klatsche gegen den amtierenden deutschen Mannschaftsmeister, die SSG Kevelaer. Die Niederlagen fingen sich von der Spitze weg ein: Mandy Mulder gegen Anna Janßen mit 395:399, Jaqueline Becker gegen Sergey Richter mit 395:396, Laura Schulz gegen Franka Janßen mit 390:394, Janina Kister gegen Alexander Thomas mit 378:395 und Daniela Schäfer gegen Jana Erstfeld mit 383:395 Ringen.

Der nächste Gegner der Waldhessen am 26. Oktober im niedersächsischen Wietze ist ein Aufsteiger aus Osthessen: der SV Petersberg bei Fulda. Der Bundesliganeuling feierte einen grandiosen Einstand mit 3:2-Siegen gegen den SV Wieckenberg und die Braunschweiger SG.

VON HERBERT VÖCKEL

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