Twistesee-Triathlon: 500 Athleten werden am Sonntag erwartet - Eine Wechselzone

Finale in den Hessenligen

Kann er wieder so jubeln? Vorjahressieger Max Weber vom SC Neukirchen. Archivfoto:  zka/ nh

Twistesee. Der 28. Twistesee-Traithlon steht kurz bevor: Am Sonntag fällt der Startschuss hierzu für rund 500 Athleten. Sie werden sich in die Fluten des immer noch warmen Twistesee stürzen. Für die Einen geht es um einen Podestplatz, für die Anderen um die persönliche Bestzeit und für die Dritten um das Ankommen bei der spannenden Kombination der drei Grundsportarten.

„Der Wettkampf ist schon seit langem ausgebucht. Wir konnten leider nicht mehr Athleten an den Start lassen, um einen fairen Wettkampf zu gewährleisten“, so Veranstalter Jochen Wierschula, selbst ein sehr erfahrener Triathlet. Wierschula hat mit seiner Familie die Organisation bereits im letzten Jahr von der Stadt übernommen.

Eine Neuerung gibt es dieses Jahr. Durch den neuen Caravan-Hafen am Twistesee kann die jahrelange Wechselzone direkt am Twistesee nicht mehr genutzt werden. Ab diesem Jahr wird es nur noch eine Wechselzone geben, direkt an der Twisteseehalle. Das bedeutet für die Schwimmer zwar erst einmal eine kleine Laufeinheit von ca. 400 Metern einzulegen. „Das sollte aber kein Problem sein. Es ist für alle gleich und auch schon wieder etwas Besonderes, das diesen ohnehin schon außergewöhnlichen Wettkampf ausmacht. Bei uns in Nordhessen ist halt alles ein wenig härter. Flache Strecken gibt es bei uns im Waldecker Land nicht. Wer bei uns startet, sucht die Herausforderung“, so Stephan Bunse von den Trianhas Bad Arolsen.

Am Wettkampftag werden zwei unterschiedliche Distanzen angeboten. Die Volksdistanz (750 m Schwimmen, 21,1 km Radfahren, 5,8 km Laufen) und die sogenannte Olympische Distanz (1,5 km/ 42,1 km/ 10,8 km). Auf der Olympischen Distanz werden Athleten aus den Hessenligen am Start stehen, die das dritte und damit letzte Rennen ihrer Ligawertung austragen werden. Mit dabei ist auch die zweite Mannschaft der Trianhas VfL Bad Arolsen.

Mehrere Favoriten

Die Favoriten auf der längeren Distanz sind der ehemalige Bundesligastarter David Müller (Bad Endbach), der starke Läufer Markus Fischer (Darmstadt), Daniel Großarth (Kassel) und Stefan Picard, ebenfalls aus Darmstadt.

Auf der Volksdistanz sollte der Gesamtsieg unter Teamkameraden ausgmacht werden - der SC Neukirchen ist mit seiner kompletten Regionalligamannschaft am Start. Es dürfte nur schwer sein, ihre beiden Top-Starter Max Weber und Marc Unger zu stoppen. Gerade Weber (Vorjahressieger) müsste nach einer langen Verletzungspause (Radunfall) zum Saisonende noch richtig Dampf haben.

Der erste Startschuss fällt um 11 Uhr. Zum Zuschauen eignen sich der Seerandweg, die Twisteseehalle und die Berge auf der Radstrecke zwischen Landau und Wetterburg. (em)

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