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Finale in Heringen: Von Platz eins bis drei ist für die WHO alles drin

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Ihn gilt es zu stoppen: Gensungens Daniel Grothnes (Mitte) wird hier im Hinspiel von den WHO-Akteuren Marco Malsch (links) und Ingo Breitbarth attackiert.
Ihn gilt es zu stoppen: Gensungens Daniel Grothnes (Mitte) wird hier im Hinspiel von den WHO-Akteuren Marco Malsch (links) und Ingo Breitbarth attackiert. © Richard Kasiewicz

Es ist alles angerichtet für das Endspiel in der Aufstiegsrunde der Handball-Bezirksoberliga Männer. Die HSG Werra WHO erwartet am Sonntag um 16 Uhr in der Großsporthalle Heringen den Tabellenführer ESG Gensungen/Felsberg II.

Heringen - Um den direkten Aufstieg in die Landesliga zu erreichen, muss der Spielgemeinschaft aus dem Werratal ein Sieg mit elf Toren gelingen. Im Hinspiel gab es eine klare 26:36-Niederlage und bei Punktgleichheit entscheidet der direkte Vergleich.

Sollte der WHO ein Sieg mit weniger als zehn Toren gelingen, muss die Mannschaft um Spielertrainer Jan-Uwe Berz den Weg über die Relegation gegen den Zweitplatzierten der Bezirksoberliga Kassel-Waldeck gehen. Diese Spiele werden am 16. und 19. Juni stattfinden. Bei einer Niederlage hängt vieles davon ab, wie der Tabellenzweite TSV Ost-Mosheim am Samstag beim Hünfelder SV II spielt, da er punktgleich mit der WHO ist, aber den direkten Vergleich verloren hat.

Die ESG verfügt mit Daniel Grothnes, Christian Rohde und Tim Schanze über einen sehr starken Rückraum, der alleine ein Spiel entscheiden kann. Beim klaren Hinspiel-Sieg gelangen dem Trio 27 Tore. Außerdem haben die Gäste Kreisläufer Maik Gerhold reaktiviert, der bis zur letzten Saison noch für die erste Mannschaft in der dritten Liga spielte.

Die WHO, die letzte Woche gegen Datterode/Röhrda/Sontra wieder in die Erfolgsspur zurückfand, muss von Beginn an das Tempo hochhalten und zu einfachen Torerfolgen kommen. Außerdem muss die Abwehr die nötige Aggressivität zeigen, um dem Gegner den Schneid abzukaufen.

Neben den Langzeitverletzten sind auch einige Spieler der Gastgeber gesundheitlich angeschlagen. Nicht zur Verfügung stehen wird Felix Abad Velazquez aus privaten Gründen. Dafür werden neben Ingo Breitbarth die zuletzt verletzten Marc von Manger und Sebastian Wolf wieder auflaufen können.

Gensungens Teamchef Philipp Kamm stellt klar, dass es ihm nicht um das bloße Verwalten der Meisterschaft geht: „Wir treten an, um zu gewinnen“, sagt er unmissverständlich.

Wegweisend wird sein, ob seine Abwehr die brandgefährliche Rückraumzange Florian Strümpf/Lukas Günther in Schach halten kann. Tim Schanze ist wieder im Aufgebot und will trotz Knieproblemen unbedingt auflaufen. Laut Ankündigung von Trainer Kamm wird eine 6:0-Abwehr mit Christian Rohde und Maik Gerhold im Mittelblock beginnen. Ansonsten vertraut die Drittliga-Reserve auf ihr gefürchtetes Tempospiel, dem die Gastgeber schon beim ersten Vergleich Tribut zollen mussten.  pf/red

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