Inline Alpin

Thamer zweimal Zweiter bei der EM

Pfeilschnell durch den Slalom-Parcours: Flynn Thamer holte sich in Gijom zweimal die Silbermedaille ab.
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Pfeilschnell durch den Slalom-Parcours: Flynn Thamer holte sich in Gijom zweimal die Silbermedaille ab.

Gijon – Im spanischen Gijon wurden die Euroapmeisterschafts-Titelkämpfe im Inline Alpin ausgetragen. Insgesamt 164 Skater- und Skaterinnen gingen dort an den Start, darunter auch drei Rennläufer der Skigemeinschaft Kreis Rotenburg. Die in Nordspanien gelegene Hafenstadt ist knapp 2.000 Kilometer von der Kreisstadt Bad Hersfeld entfernt.

Wieder einmal trumpften die spanischen Veranstalter mit einer nahezu perfekt geplanten und organisierten Veranstaltung auf. Damit auch die Zuschauer zu Hause mitfiebern konnten, wurde die Veranstaltung auch in diesem Jahr live via Internet übertragen.

Am Samstag wurde die Veranstaltung mit einem Slalomrennen eröffnet. Hier galt es für die Teilnehmer aus sieben Nationen 31 Tore auf einer Strecke von 300 Metern bei einem Gefälle von neu Prozent zu meistern. In der Klasse der Junioren wurde die SGKR vom 18 Jahre alten Flynn Thamer aus Niederaula vertreten.

Unbeeindruckt von den zahlreichen Stürzen und Fahrfehlern ging der Schüler in den anspruchsvollen gesetzten Kurs. Das brachte in Durchgang eins knapp die Führung vor dem deutschen Konkurrenten Moritz Prinzing. Sich des knappen Vorsprungs bewusst, lagen die Nerven vor dem zweiten Durchgang blank.

Thamer gelang zwar ein technisch guter Lauf doch am Ende fehlten zwei Zehntel zum Sieg. Er wurde Zweiter hinter dem Sieger Moritz Prinzing. Auch die Masterklasse war bei dieser Europameisterschaft erneut stark besetzt. Trainer Walter Wölfe gelangen zwei technisch saubere Läufe, so dass er in der Endabrechnung einen guten fünften Platz in der Masterklasse belegte. Insgesamt 38 Skaterinnen und Skater mussten an diesem Tag wegen Fahrfehlern oder Stürzen disqualifiziert werden, unter ihnen auch der Niederaulaer Jens Thamer. Am Sonntag wurden die Europameisterschaften mit einem Riesenslalom-Wettbewerb fortgesetzt. Flynn Thamer zeigte auch an diesem Wettbewerb, dass er als Youngster mit der Weltelite des Inlinesports mithalten kann. Er konnte auch an Tag zwei einen technisch hochwertigen und schnellen ersten Lauf auf den Asphalt bringen.

Dieses Mal lag Dauerkonkurrent Prinzing nach dem ersten Durchgang mit neun Hundertsteln vorn. Auch im zweiten Lauf konnte Flynn an seine guten Leistungen anknüpfen, hatte jedoch Pech mit den herrschenden Windbedingungen, so dass er sich nicht mehr nach vorne schieben konnte. Er wurde erneut Vize-Europameister.

Auch Flynns Vater Jens Thamer gelangen an diesem Renntag zwei sehr gute Läufe. Er fuhr das beste und erfolgreichste Rennen seiner bisherigen Inlinekarriere. Er verpasste das Treppchen nur knapp und erreichte am Ende Platz 4.  red

Flynn Thamer (links) und Trainer Walter Wölfle.

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