Rot-Weiss-Klub trotz Steigerung von Jury nicht belohnt, aber weiter an Tabellenspitze

Formation tanzt auf Platz drei

RÜSSELSHEIm. Mit dem dritten Platz kehrte die Standardformation des Rot-Weiss-Klubs Kassel vom zweiten Saisonturnier der zweiten Bundesliga in Rüsselsheim zurück, wo sie den Sieg vom Saisonauftaktturnier in Kassel nicht wiederholen konnte.

Nach dem fulminanten Start zwei Wochen zuvor vor heimischer Kulisse hatten sich die acht Paare um Trainer Eugen Khod vorgenommen, diesen Platz in Südhessen zu verteidigen. Wohlwissend, dass dieses Unterfangen aufgrund der gemischten Wertungen vor 14 Tagen nicht leicht werden würde. Um es dennoch zu erreichen, hatte Khod nach dem ersten Turnier das Video detailliert analysiert und eine Liste mit den Punkten erarbeitet, die bis Rüsselsheim korrigiert werden sollten.

Die Leistung in der Vorrunde bestätigte, dass dies zum großen Teil gelungen war und legte die Grundlage für ein gutes Ergebnis. Im anschließenden Finale unterstrichen die Kasseler Tänzer mit einer weiteren Steigerung zur Vorrunde und einer sehr emotionalen Darbietung ihrer Choreografie zur Musik von Michael Jackson ihre Siegambitionen.

Doch am Ende blieb der Mannschaft der erneute Triumph verwehrt. Auch diesmal waren die fünf Wertungsrichter sehr geteilter Meinung bei der Benotung aller Teams (siehe Ergebnisse) und werteten die Rot-Weißen diesmal auf den dritten Rang. Der Turniersieg ging an das B-Team des Braunschweiger TSC vor dem B-Team aus Göttingen. Oldenburg, in Kassel noch Zweiter, wurde vor Nienburger auf Rang vier gesetzt.

„Wir haben das gezeigt, was wir uns vorgenommen hatten“, zog Eugen Khod am Ende Bilanz. „Die Leistung war sehr gut, sie wurde heute nur nicht von der Jury mit dem erhofften Ergebnis belohnt.“

Damit gibt der Trainer auch die Devise für die nächsten zwei Wochen bis zum dritten Auftritt in Nienburg aus, sich der eigenen Stärken bewusst zu sein, konzentriert weiterzuarbeiten und dann erneut anzugreifen. Denn die Ausgangsposition zur direkten Rückkehr in die erste Liga ist weiterhin erstklassig. Nach zwei Turnieren liegen die Kasseler weiterhin an der Tabellenspitze, punktgleich mit Braunschweig. (tz) www.standardformation-kassel.de

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