Corona-Beschränkungen

Freie Bahn für Hessens Sport: Landesregierung beschließt Lockerungen für Klubs und Schulen

Sie dürfen ab 1. August wieder zupacken: Jugendsportler, wie hier die Handballer Yakub Beyer und Lukas Göbel von Eintracht Baunatal und TV Hersfeld.
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Sie dürfen ab 1. August wieder zupacken: Jugendsportler, wie hier die Handballer Yakub Beyer und Lukas Göbel von Eintracht Baunatal und TV Hersfeld.

Fast freie Bahn für den Sport in Hessen: Die Landesregierung hat weitere Lockerungen beschlossen und erlaubt ab 1. August wieder uneingeschränkt den Sport in Schulen und Mannschaften.

Wiesbaden/Kassel - „Sportler brauchen Ziele, auf die sie hinfiebern und hintrainieren können. Die Neuordnung der Verordnung eröffnet diese Perspektive: Von der Kreisklasse bis zur Regionalliga – jetzt haben alle eine gemeinsame Motivation vor Augen: Den Saisonstart“, erklärte Innen- und Sportminister Peter Beuth.

Nun können hunderttausende Kinder und Jugendliche endlich wieder gemeinsam ins Mannschaftstraining gehen und der Sport in vollem Umfang wieder seine verbindende und integrative Kraft zur Geltung bringen, so Beuth.

Corona-Lockerungen: Regelungen betreffen nicht nur Ballsportarten

Alle Vereine und Verbände können durch die Lockerung den geregelten Spielbetrieb planen und sich mit Trainingsspielen in gewohnter Weise vorbereiten. Das betreffe nicht nur die Ballsportarten wie Fußball, Handball und Volleyball, sondern auch Eishockey, wie auf Anfrage vom Ministerium bestätigt wurde: „Es geht jetzt darum, ein Zeichen zu setzen und Perspektiven aufzuzeigen“, erklärte ein Sprecher.

Wichtig bleibe aber, dass trotz der weiterhin positiven Entwicklung bei den Infektionszahlen die Hygieneregeln in den Vereinen sowie im Sportunterricht eingehalten werden, sagte auch Kultusminister Alexander Lorz in Wiesbaden. So seien für den Schulsport neue Detailregeln verfasst worden, wonach Freiluft-Sport zu präferieren ist, das umfangreiche Lüften der Sporthallen und die Einhaltung der Hygiene- und Abstandsregeln verstärkt zu beachten sind.

Corona-Lockerungen: Vermischung von Gruppen vermeiden

Wo immer es geht, solle in festen Gruppen Sport getrieben und eine Vermischung der Gruppen weitgehend vermieden werden. Darum werde bis zum Ende des ersten Schulhalbjahres am 31. Januar auch auf überörtliche Wettbewerbe von Schulsport-Teams verzichtet.

Die Sportverbände und Vereine seien weiter angehalten, Hygienekonzepte zu erarbeiten und vor Ort mit Leben zu füllen. So sollen beim Zugang zu den Sportstätten Warteschlangen vermieden und in den Umkleiden sowie Sanitäranlagen auf Abstands- und Hygiene geachtet werden, mahnte Minister Beuth. Wo immer möglich, sei weiterhin ein Mindestabstand von 1,5 Meter zu wahren.

Sollten lokal wieder verstärkt Coronainfektionen zu beobachten sein und die Pandemie wieder aufleben, so sei zunächst vor Ort mit entsprechenden Einschränkungen zu reagieren, teilten die Minister mit.

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