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Hohe Lufts Fußballer tauchen in die Gruppenliga ein

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Der FSV Hohe Luft geht baden: Nach dem Apfiff sprang die Meistermannschaft in die Fulda.
Der FSV Hohe Luft geht baden: Nach dem Abpfiff sprang die Meistermannschaft in die Fulda. © FSV Hohe Luft

Bad Hersfeld hat wieder einen Fußball-Gruppenligisten. Zwei Spieltage vor Ende der Saison lieferten die Fußballer des FSV Hohe Luft mit einem 6:1-Erfolg gegen Weiterode ihr Meisterstück ab. Und feierten danach ausgiebig.

Bad Hersfeld – Um 17.13 Uhr war das Saisonziel endlich erreicht. Mit dem Abpfiff nach dem Heimspiel gegen Weiterode stieg auch die Party bei den Hersfeldern, die nach acht Jahren Abwesenheit wieder in der Gruppenliga angekommen sind. Die Spieler freuten sich wie kleine Kinder. „Schon während des Spiels hat die Zweite so eine großartige Stimmung verbreitet, dass wir uns kaum auf das Spiel konzentrieren konnten“, sagte Trainer Waldemar Hafner.

Sein Team legte gegen Weiterode, das an diesem Tag nur wenig Format zeigte, los wie die Feuerwehr. 1:0 – nach zwei Minuten: Johann Eirich, 2:0 – „Emma“ Crawford nach acht Minuten, 3:0 Christian Dick kurz vor dem Wechsel. Der 6:1-Sieg hätte noch höher ausfallen können, wenn die Hohe Lufter nicht soviele Chancen liegengelassen hätten. Nach Spielschluss knallten die Sektkorken, im Sportlerheim brannte bis spät in die Nacht das Licht. „Der Aufstieg war unser größter Wunsch. Toll war auch, dass wir den Titelgewinn zu Hause geschafft haben“, freute sich der Trainer.

Beim FSV gehört es zur guten Tradition – das Bad in der Fulda. Als erster in die Fluten hüpfte Waldemar Hafner. „Gruppenliga, Gruppenliga, hey, hey ...“, brüllten die Spieler. Dann sprang die ganze Mannschaft wie die Lemminge hinterher. „Das gehört beim FSV zur guten Tradition“, sagt Hafner und lacht dabei. „Das soll Glück bringen für die nächste Saison. Ohne Fuldabad nach der Meisterschaft steigt das Team gleich wieder ab.“ Innenverteidiger Lukas Berger hatte an diesem Wochenende doppelten Grund zur Freude. Am Samstag siegte der 23-Jährige mit den Handballern des TV Hersfeld im Abstiegs-Play-off-Spiel gegen Hofgeismar/Grebenstein, warf dabei drei Tore. Am Sonntag machte er dann mit dem FSV das Meisterstück perfekt.

Mit Sekt geduscht: Die Spieler bejubeln den Titel in der Kreisoberliga und den Aufstieg.
Mit Sekt geduscht: Die Spieler bejubeln den Titel in der Kreisoberliga und den Aufstieg. © FSV Hohe Luft

Fußball und Handball – für Berger ist das seit Jahr und Tag der Normalfall am Wochenende. „Das mache ich ja schon seit der Jugend so“, sagt er. Für ihn war das anschließende Bad in der Fulda nach zwei anstrengenden Spielen „sehr erfrischend. Es war eine schöne Abkühlung nach den heißen Temperaturen“, sagt er und lacht. Ob er in der kommenden Saison bleiben will, ist bislang offen. „Studium und Beruf gehen bei mir vor“, sagt er.

Auch in den beiden anderen Kreisoberligen stehen die Meister bereits fest. Aus der Südgruppe wird die TSG Lütter aufsteigen. Die Mannschaft vom Sauerbrunnen machte am Freitag ihr Meisterstück perfekt. Sie drehte im Derby gegen Rothemann einen 0:2-Rückstand und gewann noch mit 5:2. Den Weg zum Erfolg ebneten Louis Winkow und Florian Münkel, der einen Freistoß von Loic Djounang in die Maschen köpfte. Die Treffer von Manuel Giraldi und David Schramm brachten den Sieg in der Schlussphase in trockene Tücher. In der Mitte-Gruppe ist Hofbieber der amtierende Titelträger, der den KSV Niesig mit 8:1 abfertigte. Die Mannschaft von Oliver Bunzenthal ist bereits seit 30. April Meister.

Von Hartmut Wenzel

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