Fünf Medaillen für Rotenburger Leichtathleten

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Ein schnelles Quartett: Die 4x100-m-Staffel der LGA mit (von links) Larissa Heinzerling, Hannah Kayß, Aline Dick und Antonia Schell. Sie holten in der Altersklasse U 16 bei den Hallen-Landesmeisterschaften in Frankfurt die Silbermedaille.

Rotenburg. Bei den hessischen Hallenmeisterschaften konnten die Leichtathleten der LG Alheimer Rotenburg-Bebra (LGA)überzeugen. Positiv überraschte Aline Dick.

Frankfurt. Auch ohne den immer noch durch einen Muskelfaseriss außer Gefecht gesetzten Daniel Hubert imponierte das Nachwuchsteam der LGA Rotenburg-Bebra bei den Hessischen Leichtathletik-Meisterschaften der U 20 und U 16 in Frankfurt-Kalbach. Moritz Linß als Zweiter (M 15) sowie Elisabeth Schenk als Dritte (W 14) setzten die jetzt inzwischen 17 Jahre andauernde Stabhochsprungtradition der LGA fort. Die größte Überraschung aber war der Bronzerang von Aline Dick (W15) über 300 m.

Mit dem Vizetitel über 4x100 m schrieben die A- Schülerinnen (U 16) ein weiteres Kapitel der langen Staffel-Erfolgsgeschichte der LGA. Larissa Heinzerling brachte das LGA-Quartett in Führung. Hannah Kayß übernahm nach sicherem Wechsel den Staffelstab und übergab ihn an Aline Dick. Antonia Schell schließlich lief mit deutlichem Vorsprung nach 52,92 sek ins Ziel. Diese Zeit wurde erst im dritten und letzten Zeitlauf vom LV Wiesbaden unterboten.

DanielHubert

Nachdem Moritz Linß vor zwei Wochen in Erfurt mit dem Stab erstmals die Drei-Meter-Marke überquert hatte, stieg er in Frankfurt erst bei 2,80 m ein, als zahlreiche Konkurrenten bereits ausgeschieden waren.

Nach seinem ersten gelungenen Sprung hatte er die angestrebte Bronzemedaille bereits sicher. Die neue persönliche Bestleistung von 3,10 m schaffte der Richelsdorfer ebenfalls im ersten Versuch und ließ anschließend 3,20 m folgen. Da Matthias Rückert (LG Reinheim/Roßdorf), der vergangene Woche bei den U 18-Titelkämpfen in Hanau noch 3,40 m zu Buche stehen hatte, überraschend bei 3,20 m hängenblieb, wurde Moritz Linß sogar Zweiter hinter dem klar favorisierten Maximilian Kappesser (ASC Darmstadt).

Bronze für Elisabeth Schenk

Nach der Steigerung in Erfurt auf 2,50 m machte sich auch Elisabeth Schenk (U 14) Hoffnungen auf eine Medaille. Die hatte sie mit übersprungenen 2,40 m auch schnell in der Tasche. Mit 2,50 m stellte die Bebranerin dann ihre Bestleistung ein. Bei 2,60 m war allerdings Endstation. Nur knapp lagen am Ende Elena Kelety (Eintracht Frankfurt) mit 2,70 m und Lena Klein (ASC Darmstadt) mit 2,60 m vor ihr.

ElisabethSchenk

Die Heinebacherin Aline Dick (U 16) musste gleich im ersten Zeitlauf über 300 m ran. Sie ging die ersten Meter energisch an, setzte sich gleich in Führung und gab diese nicht mehr ab. Im Ziel hatte sie ihre Hallenbestleistung deutlich um über eine Sekunde auf nicht erwartete 43,83 sek gesteigert. Im zweiten Zeitlauf konnten nur zwei Konkurrentinnen diese Zeit unterbieten, sodass Aline Dick sich über Bronze freute. (red)

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