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Für Fußballer Langhans ist die Hinserie gelaufen

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Ist verletzt: Friedwalds Kapitän Leon Langhans.
Ist verletzt: Friedwalds Kapitän Leon Langhans (links). © Friedhelm Eyert

Pech für Leon Langhans von der SG Friedewald/Ausbach: Der 22-jährige Mannschaftskapitän des Fußball-Kreisoberligisten verletzte sich im Hohenrodaer Derby in Ransbach (1:3) so schwer, dass für ihn die Hinrunde gelaufen ist.

Ransbach/Friedewald - Es passierte kurz nach dem 1:0, das Langhans nach einem Freistoß von Felix Heinemann per Kopf (33.) erzielte. Nach einem Pressschlag mit Julian Suresch, mit dem Langhans in der Jugend zusammen spielte, blieb der Stürmer liegen. „Das war sehr unglücklich, der Julian war keine Schuld“, erzählt Langhans. Er wurde ausgewechselt, kam aber nicht mehr zurück. „Es ging nicht mehr. Die Schmerzen waren zu groß“, sagte Langhans. Die MRT-Untersuchung am Montag brachte dann Gewissheit.

Das vordere Kreuzband ist gezerrt, das mediale Kollateralband, das für die Stabilität des Innenmeniskus sorgte, angerissen. „Es muss nicht operiert werden, sagt der Orthopäde“, so Langhans. Dennoch darf er das rechte Bein sechs Wochen lang nicht belasten, muss eine Schiene tragen, die dem Knie 20 Grad Bewegungsfreiheit lässt. Für Friedewald/Ausbach ist der Ausfall von Langhans nur schwer zu kompensieren. 17 Mal war er in der abgelaufenen Serie erfolgreich, schon zweimal in dieser Saison. „Das Spiel ist auf ihn zugeschnitten“, sagt Trainer Markus Höhn. „Jetzt muss die Mannschaft Charakter zeigen. Leon hat für sie gekämpft, jetzt muss sie für ihn mitkämpfen.“

Zahlreiche Genesungswünsche erreichten den verletzten Spieler, auch aus den Reihen des Gegners: „Das Handy ist nicht zur Ruhe gekommen.“

Auch Hohenrodas Trainer Markus Ruppel wünschte ihm gute Besserung: „Seine Verletzung tut uns allen sehr leid. Wenn er weitergespielt hätte, wäre die Partie bestimmt anders ausgegangen.“ (Hartmut Wenzel)

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