Luftgewehr-Bundesliga

Für Mengshausen zählte am Ende nur der Klassenerhalt

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Mandy Mulder SGi Mengshausen

Die Schützengilde Mengshausen bleibt der Luftgewehr-Bundesliga Nord erhalten.

Kevelaer - Wie beim Auftakt im Oktober verlor das Team aus der Marktgemeinde Niederaula beide Wettkämpfe deutlich und war so auf die Schützenhilfe anderer Mannschaften angewiesen.

Die lieferten prompt und verhinderten mit ihren Triumphen, dass der KKS Nordstemmen, der noch einen Mannschaftserfolg weniger auf dem Konto hatte, bei den Einzelsiegen aber deutlich führte, Mengshausen noch überholte.

Das änderte sich auch nach der elften Wettkampfrunde nicht. Mengshausen bleibt auf dem für den Klassenerhalt so wichtigen zehnten Tabellenplatz mit der knappen Ausbeute von zwei Siegen und zwölf Einzelerfolgen. Dahinter nimmt der KKS Nordstemmen mit nur einem einzigen Teamerfolg und 18 Einzelsiegen den elften Tabellenplatz ein. Damit stehen die Niedersachsen zusammen mit Schlusslicht TuS Hilgert aus dem Westerwald als Absteiger in die 2. Bundesliga fest.

Der Druck war groß für das Team der SGi Mengshausen Der erste Gegner war mit dem SB Freiheit aus dem gleichnamigen Ortsteil in Osterode am Harz immerhin ein Team, das 2016 im Bundesligafinale stand und dahin auch in diesem Jahr wieder möchte. Entsprechend stark war das Team aufgestellt und schenkte den Waldhessen nichts.

Lediglich Mandy Mulder, die auf der zweiten Position zum Einsatz kam, ging im ersten Zehnersatz (99:98 Ringe) gegen Jessica Mager leicht in Führung. Nach 97 und zweimal 100 Ringen beendete die Niederländerin ihr Match mit einem Unentschieden gegen ihre Gegnerin, verlor danach aber das Stechen im zweiten Anlauf mit 8:10. Niederlagen fingen sich aus Jaqueline Becker (395:398 gegen die Norwegerin Jeanette Hegg-Duestad), Laura Schulz (392:384 gegen Lisa Müller), Janina Kister (383:394 gegen Patricia Piepjohn) und Daniela Schäfer (385:391 gegen Jolyn Beer) ein. Für die SB Freiheit war der 5:0-Sieg gegen Mengshausen die erste Etappe auf dem Weg ins Bundesligafinale am 1. und 2. Februar in Göbel Hotels Arena in Rotenburg.

Endgültig perfekt machte das Team aus Osterode diese Teilnahme mit dem 5:0-Sieg am Sonntag gegen SV Petersberg bei Fulda. In diesem Match der Osthessen kam Annika Peters aus Ronshausen zum Einsatz. Mit 388 Ringen stellte sie ihre Bundesliga-Bestleistung ein, verlor aber ihr Einzel nach einem Unentschieden gegen Patricia Piepjohn mit 9:10.

Mengshausen wolle sich nicht auf die Unterstützung durch andere Mannschaften verlassen. Doch von dem Vorhaben konnte ihr Team bis auf Mandy Mulder gegen die Braunschweiger SG nichts umsetzen. Die Niederländerin gewann ihr Einzel mit 395:391 Ringen gegen Angelina Wucherpfennig. Es sollte der einzige Punktgewinn am Wochenende für die Waldhessen bleiben.

Auf den übrigen Positionen hagelte es deutliche Niederlage für Jaqueline Becker (392:398 gegen die Dänin Rikke Ibsen), Laura Schulz (388:393 gegen Christian Stautmeister), Fabian Mangold (386:396 gegen Selina Zimmermann) und Janina Kister (385:390 gegen Sara Leseberg). Auch im zweiten Wettkampf des SV Petersberg kam Annika Peters zum Einsatz. Das war ein 3:2-Sieg gegen den BSV Buer-Bülse aus Gelsenkirchen, in dem die Ronshäuser Sportlerin nach einem Unentschieden gegen Lisa Tüchter (beide 387 Ringe) aber wiederum das Stechen mit 9:10 verlor. Foto: SGi Mengshausen/nh

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